Die Polizei verfolgte einen flüchtenden Fahrer in Langenlonsheim, der ohne Fahrerlaubnis und möglicherweise unter Drogeneinfluss stand.
Langenlonsheim: Verfolgungsfahrt – Fahrzeug entzieht sich Polizeikontrolle

Langenlonsheim (ost)
Am Samstagnachmittag, gegen 15:36 Uhr, planten die Beamten, den Fahrer eines schwarzen VW Golf während einer allgemeinen Verkehrskontrolle anzuhalten. Dazu forderten die Beamten den Fahrer mit einem Anhaltesignal „Stopp Polizei“ auf, anzuhalten. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt fort, um offensichtlich der Kontrolle zu entkommen. Die Streifenbesatzung begann daraufhin, unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten, die Verfolgung. Die Fahrt führte durch die gesamte Ortschaft Langenlonsheim. Der Fahrer fuhr dabei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Es gab möglicherweise auch gefährliche Situationen für andere Verkehrsteilnehmer während der Flucht. In einem Wohngebiet hielt der Fahrer schließlich das Fahrzeug an, stieg aus und flüchtete zu Fuß in Richtung eines angrenzenden Feldes. Im Zuge der anschließenden Fahndungsmaßnahmen konnte der 19-Jährige gefunden und widerstandslos festgenommen werden.
Nach bisherigen Informationen besaß der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis. Es besteht auch der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren ist.
Gegen den 19-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Es besteht unter anderem der Verdacht auf verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Die Polizei bittet Personen, die möglicherweise durch das Verhalten des Flüchtenden gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon sind 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen, was 0,64% ausmacht, vergleichsweise gering. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte sind 2.545 und Leichtverletzte 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








