Im Rahmen einer Faschingsveranstaltung führten Polizeikräfte Verkehrskontrollen durch. Es wurden 158 Fahrzeuge überprüft, Verstöße gegen Alkohol und Drogen festgestellt.
Lauterecken: Verbundkontrolle im Straßenverkehr

Hefersweiler (Kreis Kusel) / Niederkirchen (Kreis Kaiserslautern) (ost)
Im Rahmen des Faschingsfestes in Niederkirchen führten die Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen Kaiserslautern 1 und Lauterecken am Donnerstagabend gemeinsame Verkehrskontrollen durch. Das Ziel der sogenannten Verbundkontrolle war es, alkohol- und drogenbedingte Verkehrsverstöße frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Von 18 bis 1 Uhr überprüften die Beamten an mehreren festen und mobilen Kontrollpunkten in der Nähe der Veranstaltung zahlreiche Fahrzeuge. Insgesamt wurden 158 Fahrzeuge kontrolliert.
In einem Fall gab es Hinweise auf alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit. Gegen den betroffenen Fahrer wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. In zwei weiteren Fällen bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Die betroffenen Fahrer mussten eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt wurde jeweils untersagt.
Zusätzlich stellten die Einsatzkräfte vereinzelt weitere Verstöße fest, darunter Fahrzeugmängel und Verstöße gegen die Gurtpflicht.
Insgesamt zieht die Polizei eine positive Bilanz der Veranstaltung. Trotz einzelner Verstöße verlief der Abend aus polizeilicher Sicht größtenteils friedlich. Durch die gezielten Kontrollen konnte ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet und mögliche Gefahren frühzeitig minimiert werden.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin: Wer Alkohol oder Drogen konsumiert, sollte das Fahrzeug stehen lassen. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften oder Taxis. |fla
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Insgesamt gab es 2023 15189 Verdächtige, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9.72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0.64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009, was 85.62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








