Ein Mann warf eine Schusswaffe in den Rhein, nachdem er bei einer Personenkontrolle Drogen bei sich hatte. Die Polizei fand die Waffe später und stellte sie sicher.
Ludwigshafen: 59-jähriger wirft Waffe in Rhein

Ludwigshafen (ost)
Gemeinsame Mitteilung von der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz.
Am Freitagnachmittag (02.10.2026, gegen 17:40 Uhr) führten Polizeibeamte in Ludwigshafen eine Kontrolle an einem 59-jährigen Mann in der Gegend der Rheinschanzenpromenade durch. Als sie den Mann durchsuchen wollten, zog er eine Pistole und warf sie in den Rhein. Daraufhin wurde er festgenommen und die Durchsuchung fortgesetzt. Bei dem 59-Jährigen fanden die Beamten Amphetamin und Cannabisprodukte. Mit Hilfe der Feuerwehr Ludwigshafen suchten die Einsatzkräfte dann den Rhein nach der Waffe ab. Die Waffe wurde gefunden und sichergestellt. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Frankenthal wurde daraufhin die Wohnung des Mannes durchsucht. Dabei wurden weitere kleine Mengen Amphetamin und Cannabis von den Polizeikräften sichergestellt. Insgesamt wurden während der Personenkontrolle und der folgenden Wohnungsdurchsuchung etwa 8 Gramm Amphetamin und etwa 15 Gramm Cannabisprodukte beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Er muss sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel-, Konsumcannabis- und Waffengesetz verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 15296, wobei 13125 männliche Verdächtige und 2171 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 15189 Verdächtige, darunter 12968 Männer und 2221 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








