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Ludwigshafen am Rhein: 24-Jähriger nach Angriff durch Personengruppe verletzt

Ein 24-Jähriger wurde auf einem Parkplatz von einer Gruppe attackiert und mit einem Messer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Foto: Depositphotos

Landau i. d. Pfalz (ost)

Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft Landau i. d. Pfalz und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Am Sonntagabend (12.07.2026) gegen 20:30 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann von einer Gruppe angegriffen. Die Gruppe soll den jungen Mann auf einem Parkplatz in der Straße An den Lerchenwiesen unter anderem mit einem Messer verletzt haben. Die Gruppe ließ erst von dem Mann ab, als die alarmierten Polizeikräfte eintrafen. Der 24-Jährige wurde von den Polizeibeamten in Sicherheit gebracht und ins Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr.

Die Staatsanwaltschaft Landau i. d. Pfalz und die Kriminalpolizei Ludwigshafen haben die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.

Zuvor, gegen 19:50 Uhr, wurde ein 71-jähriger Mann in derselben Straße (An den Lerchenwiesen) angegriffen und verletzt. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt, wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen geprüft.

Um den Fall aufzuklären und mögliche Verdächtige zu identifizieren, bitten wir um Hinweise aus der Bevölkerung.

Haben Sie am Sonntagabend zwischen 19:00 und 21:00 Uhr Fahrzeuge oder Personen in der Straße An den Lerchenwiesen oder in der Nähe gesehen?

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963-23312 oder per E-Mail KDLudwigshafen.KI3.K31@polizei.rlp.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 80, wobei 71 männlich und 9 weiblich waren. Darüber hinaus waren 34 Verdächtige nicht deutsch. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 68, davon waren 54 männlich und 14 weiblich. 26 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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