Zwischen dem 26.01.2026 und dem 28.01.2026 wurden 17 Autoaufbrüche und 2 Einbrüche in Firmengelände gemeldet. Die Täter stahlen Elektrowerkzeuge im Wert von mindestens 20.000 Euro.
Ludwigshafen am Rhein: Autoaufbrüche in Oggersheim und Ludwigshafen West

Ludwigshafen (ost)
Zwischen dem 26. Januar 2026 und dem 28. Januar 2026 wurden den Behörden in den Regionen Oggersheim und Ludwigshafen West insgesamt 17 Autodiebstähle und zwei Einbrüche auf Firmengelände gemeldet, und zwar in den Straßen:
Weimarer Straße, Hedwig-Laudien-Ring, Martha-Saalfeld-Straße, Hollergärten, Brunhildenstraße, Horstackerstraße und Pinienstraße. Die Täter, die unbekannt sind, stahlen nach dem Einschlagen der Fenster der Fahrzeuge (hauptsächlich Lieferwagen) verschiedene Elektrowerkzeuge, darunter Bosch-Elektrowerkzeuge, Hilti-Bohr- und Pressmaschinen. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt.
Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe sowie des ähnlichen Diebesguts wird angenommen, dass es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt. Eine Überwachungskamera filmte einen der Täter, als er sich Zutritt zum Firmengelände verschaffte. Der Mann war dunkel gekleidet, trug Handschuhe und eine schwarze Sturmhaube.
Zeugen, die etwas beobachtet haben und Informationen zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich an die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 – 24650 oder per E-Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de zu wenden.
Um sich vor Diebstahl zu schützen, gibt die Polizei folgende Präventionshinweise: Wertvolle Maschinen nicht über Nacht im Fahrzeug lassen: Vermeiden Sie Diebstahl, indem Sie keine wertvollen Maschinen, Geräte oder andere Gegenstände über Nacht im Auto lassen. Lagern Sie Ihre wertvolle Ausrüstung in einem sicheren Gebäude (Werkstatt oder Lager). Fahrzeug an einem sicheren Ort abstellen: Wenn dies nicht möglich ist, parken Sie Ihr Fahrzeug an einem geschützten Ort. Optimal ist ein abgeschlossener Hof oder eine Garage. Alternativ parken Sie an gut beleuchteten und belebten Straßen oder in der Nähe bewohnter Gebäude. Ein belebter oder einsehbarer Parkplatz schreckt Gelegenheitsdiebe ab. Stellen Sie Ihr Fahrzeug so ab, dass Türen und Laderaum schwer zugänglich sind (z. B. Schiebetür an der Wandseite, Heckklappe nahe an einer Mauer). Verwenden Sie abschließbare Werkzeugkästen: Bewahren Sie Werkzeuge im Auto nach Möglichkeit in abschließbaren Metallkisten oder fest installierten Staufächern auf. Idealerweise sind diese mit der Fahrzeugkarosserie verschraubt oder verankert, sodass Diebe sie nicht einfach herausnehmen können. Selbst wenn das Fahrzeug betreten wurde, stellt eine zusätzliche Sicherung der Ladung ein weiteres Hindernis dar. Diese zusätzliche Sicherung kostet den Täter wertvolle Zeit – oft geben Diebe auf, wenn es zu lange dauert oder Spezialwerkzeug erforderlich ist. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in Diebstahlprävention. Weitere Tipps zur Diebstahlsicherung oder Einbruchsprävention finden Sie auch unter www.polizei-beratung.de.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 832 Fälle registriert, wovon 418 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 435 Verdächtige, darunter 391 Männer und 44 Frauen. 139 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 830 Fälle von Autodiebstahl gemeldet, von denen wiederum 418 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 439, wobei 399 männliche und 40 weibliche Verdächtige waren. 165 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 832 | 830 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 418 | 418 |
| Anzahl der Verdächtigen | 435 | 439 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 391 | 399 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 44 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 139 | 165 |
Quelle: Bundeskriminalamt








