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Ludwigshafen am Rhein: Autodiebstähle in Ludwigshafen

Mehrere Fahrzeuge wurden zwischen Montag und Dienstag aufgebrochen. Die Polizei sucht Zeugen für die Diebstähle im Stadtgebiet.

Foto: Depositphotos

Ludwigshafen (ost)

Zwischen Montag (30.03.2026) und Dienstag (31.03.2026) gab es erneut mehrere Fahrzeugaufbrüche im Stadtgebiet von Ludwigshafen, daher bittet die Polizei nun um Zeugenaussagen.

Von Montag, 18 Uhr, bis Dienstag, 6 Uhr, wurde die Scheibe eines Toyota Transporters in der Siemensstraße eingeschlagen und Kupferkabel sowie Werkzeug im Gesamtwert von etwa 3.000 Euro gestohlen.

In derselben Nacht wurde ein Transporter in der Hohenzollernstraße aufgebrochen und durchsucht. Die Diebe stahlen Werkzeug im Wert von rund 1.300 Euro.

Ebenfalls zwischen Montag und Dienstag (14:30 Uhr – 8 Uhr) wurde ein Paket, das auf der Rückbank eines geparkten Audi A3 im Dammstückerweg lag, entwendet. Das Auto war wahrscheinlich nicht abgeschlossen.

Am Dienstag stahlen Unbekannte zwischen 18 Uhr und 18:10 Uhr die Bauchtasche vom Beifahrersitz eines unverschlossen abgestellten Autos in der Ludwigstraße.

Ebenfalls wurde zwischen Samstag (28.03.2026, 17 Uhr) und Dienstag (31.03.2026, 15:30 Uhr) der Geldbeutel aus einem in der Oppauer Straße geparkten Auto gestohlen. Wie die Täter Zugang zum Auto erlangten, ist unklar. Es gab keine Einbruchsspuren am Fahrzeug.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963- 24250 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.

Um Diebstahl vorzubeugen, gibt die Polizei folgende Präventionstipps und -hinweise:

Vermeiden Sie es, wertvolle Werkzeuge über Nacht im Fahrzeug zu lassen: Die beste Maßnahme gegen Diebstahl ist es, keine wertvollen Maschinen, Geräte oder andere Gegenstände über Nacht im Auto zu lassen. Lagern Sie Ihre wertvolle Ausrüstung in einem sicheren Gebäude (Werkstatt oder Lager).

Stellen Sie Ihr Fahrzeug an einem sicheren Ort ab:

Falls das nicht möglich ist, parken Sie Ihr Auto an einem geschützten Ort. Am besten ist ein abgeschlossener Hof oder eine Garage. Alternativ parken Sie an gut beleuchteten und belebten Straßen oder in der Nähe von bewohnten Gebäuden. Ein belebter oder einsehbarer Parkplatz schreckt potenzielle Diebe ab. Versuchen Sie, Ihr Fahrzeug so zu parken, dass Türen und Laderaum schwer zugänglich sind (z.B. Schiebetür an der Wandseite, Heckklappe nahe einer Mauer).

Benutzen Sie abschließbare Werkzeugkästen:

Verstauen Sie Werkzeuge im Auto nach Möglichkeit in abschließbaren Metallkisten oder fest installierten Staufächern. Idealerweise sind diese mit der Fahrzeugkarosserie verschraubt oder verankert, damit Diebe sie nicht einfach herausnehmen können. Selbst wenn das Fahrzeug betreten wurde, stellt eine zusätzliche Sicherung der Ladung ein weiteres Hindernis dar. Diese Mehrschalen-Sicherung kostet den Täter wertvolle Zeit – oft geben Diebe auf, wenn es zu lange dauert oder Spezialwerkzeug erforderlich ist.

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter:

Schulen Sie Ihr Personal in Diebstahlprävention. Weitere Tipps zur Diebstahlsicherung oder Einbruchsprävention erhalten Sie auch unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 832 Fälle registriert, wovon 418 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 435 Verdächtige, darunter 391 Männer und 44 Frauen. Von den Verdächtigen waren 139 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 830 Fälle von Autodiebstahl gemeldet, wobei wiederum 418 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 439, wobei 399 Männer und 40 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich auf 165. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 mit 7781 Fällen die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 832 830
Anzahl der aufgeklärten Fälle 418 418
Anzahl der Verdächtigen 435 439
Anzahl der männlichen Verdächtigen 391 399
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 44 40
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 139 165

Quelle: Bundeskriminalamt

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