Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Ludwigshafen am Rhein: Drogenfund bei Jugendlichen

Zwei Jugendliche in Ludwigshafen mit Haschisch erwischt. Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis und Rollerdiebstahl.

Foto: unsplash

Ludwigshafe – Friesenheim (ost)

Am Sonntag, dem 02.08.2026, gegen 01:45 Uhr, wurden zwei junge Personen in der Industriestraße in Ludwigshafen einer Kontrolle unterzogen. Die kontrollierten Personen waren ein 15-jähriger Jugendlicher und ein 14-jähriger Jugendlicher aus Ludwigshafen. Die beiden wurden durchsucht, wobei in der Tasche des 15-Jährigen 31g Haschisch gefunden wurden. Beide führten auch einen Motorroller bei sich, der ebenfalls überprüft wurde. Der Roller des 14-Jährigen war als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben. Gegen den 15-Jährigen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Gesetz über den Umgang mit Konsumcannabis ermittelt. Der 14-Jährige wird als Verdächtiger des Rollerdiebstahls geführt.

Selbst nach der teilweisen Legalisierung von Cannabis ist es Jugendlichen immer noch untersagt, Cannabisprodukte wie Haschisch zu besitzen. Ab dem 18. Lebensjahr ist es legal, 25g in der Öffentlichkeit mitzuführen.

Pressemitteilungen der Polizei Rheinland-Pfalz können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 15296, wobei 13125 männliche Verdächtige und 2171 weibliche Verdächtige waren. 2023 wurden 19296 Fälle registriert, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 15189, wobei 12968 männliche Verdächtige und 2221 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24