Feuerwehr Ludwigshafen räumt Gefahrstoffhalle nach IBC-Behälter-Unfall. Einsatz dauerte über 14 Stunden an.
Ludwigshafen am Rhein: Gefahrstoffaustritt im Gewerbegebiet Nachtweide

Ludwigshafen (ost)
(LB) Am 05.10.2026 um 12:29 Uhr wurde die Feuerwehr Ludwigshafen zu einem Vorfall mit gefährlichen Stoffen im Gewerbegebiet Nachtweide gerufen.
Als die Einsatzkräfte ankamen, stellten sie fest, dass in der Gefahrstoffhalle eines Speditionsunternehmens ein IBC-Behälter mit einem flüssigen Gefahrstoff umgekippt war. Der gesamte Inhalt des Behälters war ausgelaufen und hatte sich in der Halle ausgebreitet.
Die Halle war mit vielen weiteren IBC-Behältern gefüllt. Aufgrund der Gefahr musste die Halle evakuiert und der betroffene Bereich gesichert werden, bevor der beschädigte Behälter entfernt werden konnte.
Ein spezielles Bindemittel der BASF wurde verwendet, um die ausgelaufene Flüssigkeit aufzunehmen. Anschließend wurde der Gefahrstoff von einer Reinigungsfirma mit einem Spezialfahrzeug abtransportiert.
Aufgrund der Eigenschaften des Stoffes mussten die Einsatzkräfte Schutzanzüge tragen. Die aufwendige Dekontamination und die Schutzmaßnahmen verlängerten den Einsatz über mehrere Stunden.
Während des Einsatzes wurden regelmäßig Messungen im betroffenen Betrieb und in der Umgebung durchgeführt. Es wurden keine erhöhten Werte festgestellt und es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt. Es gab keine Verletzten.
Insgesamt waren 15 Fahrzeuge und 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigshafen, zwei Fahrzeuge und sieben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigshafen-Oppau sowie vier Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Frankenthal vor Ort. Der Katastrophenschutz Ludwigshafen, die Polizei, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL), der Leitende Notarzt (LNA) sowie die Werkfeuerwehr der BASF mit zwei Fahrzeugen und fünf Kollegen unterstützten den Einsatz.
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Einsatz nach etwa 14 Stunden beendet werden.
Gleichzeitig gab es in Ludwigshafen weitere Einsätze, darunter ausgelöste Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmelder im häuslichen Bereich. Diese Einsätze standen nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall mit gefährlichen Stoffen und wurden von den freiwilligen Feuerwehren Maudach und Ruchheim abgearbeitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzten 2545 und Leichtverletzten 14904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








