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Ludwigshafen am Rhein: Kontrollwoche “Focus on the road” in Rheinpfalz

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz führte Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Ablenkungsverstößen im Straßenverkehr durch. 181 Fahrer wurden erwischt, 114 durch die neue “MONOcam”.

Foto: unsplash

Präsidialbereich (ost)

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz hat sich auch in diesem Jahr an der europaweiten Kontrollwoche “Focus on the road” beteiligt, um Ablenkungsverstöße im Straßenverkehr zu bekämpfen und zu verhindern. Vom 5. bis 11. Oktober 2026 wurden daher in der Vorder- und Südpfalz verstärkt Schwerpunktkontrollen zu diesem Thema durchgeführt.

Während der Verkehrskontrollen wurden insgesamt 1.269 Fahrzeuge überprüft. Dabei wurden 181 Fahrer identifiziert, die durch die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt abgelenkt waren.

In diesem Jahr wurde erstmals die “MONOcam” eingesetzt, die seit Oktober 2026 im Polizeipräsidium Rheinpfalz vorhanden ist. Die MONOcam erkennt anhand einer intelligenten Software, ob Fahrer während der Fahrt ein Mobiltelefon verwenden. Durch den Einsatz der MONOcam konnten 114 weitere Verstöße festgestellt werden.

Neben der Bestrafung von Ordnungswidrigkeiten sollten die Verkehrskontrollen auch dazu beitragen, auf die Risiken der Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Ablenkung am Steuer ist eine der am meisten unterschätzten Gefahren im Straßenverkehr, die alle Verkehrsteilnehmer betrifft, nicht nur den Fahrer selbst. Wenn man beispielsweise im Stadtverkehr mit 50 km/h nur eine Sekunde lang auf sein Smartphone schaut, legt man eine Strecke von 14 Metern im “Blindflug” zurück. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, während der Fahrt das Handy beiseite zu legen und sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Lassen Sie sich nicht ablenken!

Die Verkehrsüberwachung durch Verkehrskontrollen ist eine der Hauptaufgaben der Polizei. Die Kontrollen sind für die Verkehrssicherheit von großer Bedeutung und finden das ganze Jahr über statt.

Die Kontrollwoche wurde vom europaweiten Polizeinetzwerk ROADPOL www.roadpol.eu koordiniert, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Anzahl der Verkehrsunfallopfer deutlich zu reduzieren (“Vision Zero”).

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz, mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein, ist für die Sicherheit von fast 1 Million Menschen verantwortlich. Der Zuständigkeitsbereich der Behörde, mit rund 2.300 Mitarbeitern, umfasst auf etwa 2.400 Quadratkilometern die gesamte Vorder- und Südpfalz mit dem Rhein-Pfalz-Kreis, den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße sowie den kreisfreien Städten Frankenthal (Pfalz), Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt a.d.W. und Speyer.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen verzeichnet, was 0,64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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