Mehrere Verkehrssünder unter Drogeneinfluss auf A650 bei Ludwigshafen erwischt. Polizei leitet Strafverfahren ein.
Ludwigshafen am Rhein: Mobile Geschwindigkeitskontrollen

Ludwigshafen (ost)
Am Mittwoch, den 28.01.2026, haben Mitarbeiter der Polizeiautobahnstation Ludwigshafen/Ruchheim mobile Geschwindigkeitskontrollen auf der A 650 zwischen Bad Dürkheim und Ludwigshafen im Zeitraum von 11:30 bis 17:00 Uhr durchgeführt. Dabei wurden neben mehreren Geschwindigkeitsüberschreitungen auch andere Verkehrsverstöße festgestellt.
Um 11:30 Uhr beschleunigte ein Audi-Fahrer mit DÜW-Kennzeichen sein Fahrzeug nach dem festen Blitzer in Richtung LU so stark, dass ihm ein Fahrverbot droht. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten jedoch fest, dass er unter dem Einfluss von Kokain stand und wahrscheinlich ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Dem 32-jährigen Mann, der in Ludwigshafen gemeldet war, aber jetzt wahrscheinlich nach Kaiserslautern umgezogen ist, wurde eine Blutprobe entnommen. Ihm drohen nun mehrere Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, Fahren unter Drogeneinfluss und möglicherweise auch Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Dies ergibt sich aus den weiteren Ermittlungen.
Um 16:10 Uhr wurde ein Daimler-Benz mit LU-Kennzeichen und einem 50-jährigen Fahrer aus Ludwigshafen kontrolliert, der ebenfalls unter dem Einfluss von Kokain stand. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und entsprechende Anzeigen aufgenommen.
Gegen 16:30 Uhr wurde festgestellt, dass ein Ford mit LU-Kennzeichen nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen ist. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrer (21 Jahre, ohne festen Wohnsitz) das Fahrzeug unter dem Einfluss von THC (Cannabis) fuhr. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen, ein Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt, wie bei allen anderen genannten Verkehrsteilnehmern auch.
Im Rahmen der Kontrollen wurden außerdem zwei Fahrzeuge festgestellt, die in Deutschland ohne gültigen Versicherungsschutz genutzt wurden. Auch diesen Fahrzeughaltern droht nun eine entsprechende Anzeige der Polizei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wobei 18308 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 wurden 19296 Fälle registriert, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, wobei 12968 männlich, 2221 weiblich und 3798 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Es gab insgesamt 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








