Ein Mann griff in Ludwigshafen einen anderen an, während eine Zeugin die Polizei alarmierte. Täter und Opfer konnten nicht gefunden werden.
Ludwigshafen am Rhein: Physischer Vorfall mit Unbekannten

Ludwigshafen-Hem (ost)
Am Dienstag, den 02.08.2026 gegen 15:50 Uhr ereignete sich in der Hartmannstraße in Ludwigshafen eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Individuen. Ein Mann soll einen anderen Mann zunächst laut angeschrien und dann zu Boden geschlagen haben. Anschließend trat der Mann zusätzlich auf sein Opfer ein, während es am Boden lag. Eine unbeteiligte 43-jährige Zeugin aus Ludwigshafen griff ein und alarmierte die Polizei. Der Geschädigte erlitt unter anderem eine blutende Kopfwunde. Trotzdem konnte die Polizei vor Ort weder den Täter noch das Opfer finden.
Der Geschädigte trug eine weiße kurze Hose mit grauen Streifen und ein schwarzes T-Shirt mit weißen Streifen. Der Täter wurde als schlank mit dunklem Hauttyp beschrieben und trug einen Bart sowie eine Kappe.
Falls Sie am Dienstagnachmittag verdächtige Beobachtungen in der Hartmannstraße gemacht haben oder Informationen zu den beteiligten Personen haben, werden Sie gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer 0621 963-24250 oder per E-Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 80, wobei 71 männliche und 9 weibliche Verdächtige sowie 34 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer, 14 Frauen und 26 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








