Die Polizei warnt vor Taschendiebstählen in Ludwigshafen und setzt auf sichtbare Warnhinweise sowie einen Präventionsstand mit konkreten Tipps.
Ludwigshafen am Rhein: Taschendiebstähle in Ludwigshafen, Polizei warnt vor vermehrten Taschendiebstählen in der Innenstadt und setzt auf Präventionsmaßnahmen.

Ludwigshafen – Südliche Innenstadt (ost)
In den vergangenen Wochen gab es in der Innenstadt von Ludwigshafen eine Zunahme von Taschendiebstählen. Im März dieses Jahres wurden bereits verstärkte Präventionsmaßnahmen von der Polizeiwache Oggersheim ergriffen, um die Bürgerinnen und Bürger besser zu schützen.
Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 greift das Thema erneut auf und markiert die gut sichtbaren Warnhinweise mit Sprühkreide auf den Gehwegen im Stadtzentrum.
Um direkt mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, wird die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 am Samstag, den 16. Mai 2026, ab 13:30 Uhr, einen Präventionsstand auf dem Platz der Deutschen Einheit errichten. Anwesend sein werden auch der Ortsvorsteher des Stadtteils Südliche Innenstadt sowie das Center Management der Rhein-Galerie.
Das Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger sowohl visuell als auch im persönlichen Gespräch für die Gefahren des Taschendiebstahls zu sensibilisieren und konkrete Tipps zu geben, wie sie sich effektiv schützen können.
Bitte beachten Sie auch die folgenden Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Taschendiebstählen zu schützen:
Wenn Ihre Zahlungskarte gestohlen wurde, sollten Sie sofort handeln:
Der Sperr-Notruf 116 116 ist in Deutschland kostenfrei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Fälle von Taschendiebstählen in Deutschland verzeichnet wurden – 39519, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Rheinland-Pfalz 2633 Fälle registriert, wovon 166 gelöst wurden. Es gab insgesamt 158 Verdächtige, darunter 116 Männer, 42 Frauen und 99 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Fälle auf 2560, wovon 183 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 165, darunter 111 Männer, 54 Frauen und 112 Nicht-Deutsche.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.633 | 2.560 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 166 | 183 |
| Anzahl der Verdächtigen | 158 | 165 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 116 | 111 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 54 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 99 | 112 |
Quelle: Bundeskriminalamt








