Ein 25-Jähriger aus Ludwigshafen wurde nach einem Angriff im Friedenspark festgenommen. Haftbefehl wurde wegen versuchten Totschlags erlassen.
Ludwigshafen am Rhein: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Ludwigshafen (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz
Zusätzliche Information zur Pressemitteilung vom 07.08.2026 unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117696/6329181
Nachdem ein 29-Jähriger am Freitagmorgen (07.08.2026) im Friedenspark von einer Gruppe von Personen angegriffen und schwer verletzt wurde, haben die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen die Ermittlungen aufgenommen.
Während dieser Untersuchung wurde ein Verdacht gegen einen 25-Jährigen aus Ludwigshafen festgestellt. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft durchsuchten Polizeikräfte am Freitagmittag die Wohnung des Mannes. Dabei wurden geringe Mengen verschiedener Betäubungsmittel, eine geladene Schreckschusspistole sowie knapp 1.700 Euro Bargeld und Utensilien zum Handel mit Betäubungsmitteln entdeckt. Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen und am Samstag (08.08.2026) dem Haftrichter präsentiert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ dieser Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und des unerlaubten bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Der Verdächtige wurde dann in ein Gefängnis gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 80, wobei 71 männliche und 9 weibliche Verdächtige waren. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Mordfälle registriert, alle konnten aufgeklärt werden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 68, wovon 54 männlich und 14 weiblich waren. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








