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Ludwigshafen am Rhein: Verkehrskontrollen in Ludwigshafen

Am 13.05.2026 führten Einsatzkräfte im Bereich der Polizeidirektion Ludwigshafen umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden 93 Verstöße festgestellt, darunter zehn Straftaten.

Foto: Depositphotos

Ludwigshafen (ost)

Am 13.05.2026 führten Polizeikräfte im Bereich der Polizeidirektion Ludwigshafen umfangreiche Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt auf unerlaubten technischen Änderungen an Kraftfahrzeugen durch. Während der Überprüfung der Fahrzeuge wurden insgesamt 158 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 93 Verstöße festgestellt, darunter zehn Straftaten. In 21 Fällen wurden unzulässige technische Änderungen an den Fahrzeugen entdeckt, wodurch die Betriebserlaubnis erloschen war. Bei zwei Fahrzeugführern gab es Hinweise auf möglichen Drogenkonsum. Ihnen wurde eine Blutprobe entnommen und jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Des Weiteren wurde bei einem kontrollierten Fahrer ein offener Haftbefehl festgestellt. Der Mann wurde daraufhin in die JVA Frankenthal gebracht. An den Kontrollen waren Kräfte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, des Polizeipräsidiums Koblenz und des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik beteiligt.

Hintergrund: Warum überprüft die Polizei getunte Fahrzeuge? Viele Autobesitzer modifizieren ihre Fahrzeuge, um sie optisch oder technisch individuell anzupassen. Dabei wird oft übersehen, dass nicht jede Änderung erlaubt ist. Nicht genehmigte Umbauten können dazu führen, dass die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt. Fahrzeuge ohne gültige Betriebserlaubnis dürfen nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und der Versicherungsschutz kann entfallen. Besonders gefährlich sind nicht geprüfte oder nicht zugelassene Fahrzeugteile. Ungenügende oder unzulässige Umbauten können erhebliche Gefahren für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer darstellen und im schlimmsten Fall zu schweren Verkehrsunfällen führen.

Die Polizei unterscheidet zwischen Fahrzeugtunern und sogenannten „Posern“. Viele Tuner investieren viel Zeit und Geld in legale und technisch einwandfreie Umbauten. Problematisch sind jedoch Personen, die durch unnötiges Motor-Aufdrehen, riskantes Fahrverhalten oder absichtliche Lärmbelästigung auffallen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer und Anwohner gefährden. Aus diesem Grund führt die Polizei regelmäßig Kontrollen zu diesen Themen durch, bei denen unter anderem tiefergelegte Fahrzeuge, technische Änderungen und Geräuschentwicklung überprüft werden. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet und in schwerwiegenden Fällen kann auch das Fahrzeug sichergestellt werden.

Hinweise für Autobesitzer Wer Änderungen an seinem Fahrzeug plant, sollte sich vorher bei anerkannten Kfz-Prüfstellen informieren. Dort können geplante Umbauten überprüft und gegebenenfalls abgenommen werden. Weitere Informationen zum sicheren und legalen Fahrzeugtuning bietet unter anderem die Initiative „Tune it! Safe!“ unter: www.tune-it-safe.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle (85,62%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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