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Ludwigshafen: Ausgelöster CO Melder verhindert schlimmeres

Feuerwehr Ludwigshafen räumt Reihenmittelhaus aufgrund erhöhter CO Konzentration. 5 Bewohner mit Kohlenstoffmonoxid im Blut in Klinik verbracht.

Foto: unsplash

Ludwigshafen (ost)

Am 26.06.2026 um 14:18 Uhr wurde die Feuerwehr Ludwigshafen zu einem Gasgeruch im privaten Bereich in der Dorisstraße im Stadtteil Mundenheim alarmiert.

Der Notruf wurde aufgrund eines ausgelösten CO Warnmelders abgesetzt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde mittels Messgeräten der Feuerwehr bereits im Treppenhaus eine erhöhte CO Konzentration festgestellt. Als erste Maßnahme wurde daher das dreistöckige Reihenmittelhaus evakuiert.

Aufgrund der stark erhöhten CO Konzentration in der obersten Wohnungseinheit wurden die fünf Bewohner der Einliegerwohnung vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben. Nach der Erstuntersuchung wurde bei den Personen ebenfalls Kohlenstoffmonoxid im Blut nachgewiesen. Sie wurden zur weiteren Abklärung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Als Ursache für die erhöhte CO Konzentration in der Wohnung wurde eine defekte Gastherme identifiziert. Die Gastherme wurde abgeschaltet und das Gebäude wurde maschinell belüftet. Bei weiteren Kontrollmessungen konnten keine erhöhten CO Werte mehr festgestellt werden.

Dank des ausgelösten CO Warnmelders konnten schwerwiegendere gesundheitliche Schäden der Bewohner verhindert werden.

Im Einsatz waren 14 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigshafen mit 5 Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen sowie die TWL mit einem Fahrzeug.

Quelle: Presseportal

nf24