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Ludwigshafen: Betrugsfall durch Romance-Scamming

Ein Opfer wurde über Online-Plattform betrogen. Täterin nutzte Vertrauen aus und erbeutete tausende Euro. Romance-Scamming ist keine Seltenheit.

Foto: unsplash

Ludwigshafen (ost)

Ein 62-jähriger Mann traf eine Frau über eine Internetplattform. Sie hielten über einen Chat mehrere Monate lang Kontakt. Die Täterin missbrauchte das Vertrauen des Mannes und erzählte von verschiedenen angeblichen Notlagen. Der Mann überwies daraufhin gutgläubig mehrere tausend Euro an die Frau.

Leider ist das sogenannte „Romance-Scamming“, also Betrug durch vorgespielte Liebe, in der heutigen Zeit von sozialen Netzwerken im Internet und Online-Partnerbörsen keine Seltenheit.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 im Jahr 2022 auf 2091 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 im Jahr 2022 auf 1377 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 955 männlich, 512 weiblich und 379 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland verzeichnet – 22125.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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