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Ludwigshafen: Betrugsmasche über WhatsApp

Ein 28-Jähriger meldete einen Hack seines WhatsApp-Accounts. Fälschliche Nachrichten baten um 850EUR für eine ärztliche Behandlung. Die Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen.

Foto: Depositphotos

Ludwigshafen (ost)

Ein 28-jähriger Mann aus Ludwigshafen meldete sich am Dienstag, dem 02.06.2026, bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, um einen Betrugsversuch zu melden. Er erklärte, dass sein WhatsApp-Konto gehackt wurde und Nachrichten an mehrere seiner Kontakte gesendet wurden. Diese Nachrichten behaupteten fälschlicherweise, dass er sich in einer Notlage befand und 850EUR für medizinische Behandlungen benötigte. Die Familienmitglieder des 28-Jährigen überwiesen kein Geld, da sie den Betrug erkannten.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine bekannte und häufig verwendete Betrugsmasche handelt. Oft werden auch „Schockanrufe“ genutzt, um die Angehörigen telefonisch über eine vermeintliche Notlage zu informieren. Wenn Sie eine solche Nachricht oder einen Anruf erhalten, sollten Sie immer den Inhalt und die Identität des Anrufers oder Absenders kritisch hinterfragen und die örtliche Polizeidienststelle informieren.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, von denen 1927 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, wobei 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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