Eine 70-jährige Frau aus Ludwigshafen wurde um 3.900 Euro betrogen, nachdem sie einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter anrief. Vorsicht vor falschen IT-Spezialisten!
Ludwigshafen: Falsche Microsoft-Mitarbeiter warnen vor Betrug

Ludwigshafen (ost)
Am Montag (10.08.2026) wurde einer 70-jährigen Frau aus Ludwigshafen eine Warnmeldung auf ihrem Computer angezeigt, in der sie aufgefordert wurde, eine Telefonnummer anzurufen. Nachdem sie dies getan hatte, wurde sie von einem vermeintlichen Angestellten von Microsoft an einen IT-Experten weitergeleitet. Dieser erlangte dann Zugriff auf den Computer der älteren Dame und verlangte Zahlungen in Höhe von 3.900 Euro.
Es gibt immer wieder Fälle, in denen angebliche Mitarbeiter von Microsoft Kontakt aufnehmen und behaupten, dass der Computer mit Viren infiziert sei.
Auf der Webseite www.polizei-beratung.de finden Sie ausführliche Informationen zu diesem Thema.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 auf 1377 zurück. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2023 899 männlich, 478 weiblich und 329 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








