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Ludwigshafen: Identitätsdiebstahl auf Social Media

Ein 28-jähriger Mann wurde Opfer von Betrug auf Facebook Marketplace. Nach Überweisung von 150 Euro für eine Küche stellte sich der Verkäufer als Betrüger heraus.

Foto: unsplash

Ludwigshafen (ost)

Am Dienstag (06.01.2026) entdeckte ein 28-Jähriger über „Facebook Marketplace“ eine Küche zum Verkauf und kontaktierte daraufhin den Verkäufer. Nachdem sich die Kommunikation auf den Messenger-Dienst „WhatsApp“ verlagerte, erhielt der Kaufinteressent auf eigenen Wunsch ein Foto des Personalausweises sowie des Ausweisinhabers zwecks Authentifizierung.

Die geforderte Anzahlung in Höhe von 150 Euro überwies der 28-jährige Mann auf ein ihm mitgeteiltes Konto. Sodann bat der Verkäufer erneut um eine Überweisung in gleicher Höhe, da das zuvor benannte Konto seiner angeblichen Ehefrau gesperrt worden sei. Den bereits überwiesenen Betrag würde der Käufer am Folgetag zurückerhalten.

Daraufhin wurde der Kücheninteressent stutzig, verweigerte die Zahlung und fuhr kurzerhand an die Wohnanschrift des Verkäufers. Dort musste er feststellen, dass keine Küche zum Verkauf stand, es sich bei der dort angetroffenen Person nicht um den WhatsApp-Kontakt handelte und augenscheinlich „Identitätsklau“ zum Zwecke von Online-Warenbetrug betrieben wurde.

Letztlich blieb es bei einem Schaden von 150 Euro, die durch den Mann überwiesen wurden.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Online-Betrug zu schützen:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 auf 1377 zurück. Von den Verdächtigen waren 955 männlich, 512 weiblich und 379 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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