Im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz vermehrt betrügerische Anrufe: Schockanrufe, falsche Gewinne, falsche Amtsträger. Opfer verunsichert, hohe Geldbeträge überwiesen. Schützen Sie sich: Keine Rückrufe bei unbekannten Nummern, keine persönlichen Informationen preisgeben.
Ludwigshafen, Landau, Neustadt: Vorsicht vor Betrügern – Aktuelle Warnmeldung

Ludwigshafen, Landau, Neustadt (ost)
Zurzeit (15.10.2026) gibt es im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz (Vorder- und Südpfalz) eine Zunahme von betrügerischen Anrufen, bei denen Unbekannte beispielsweise Notlagen von vermeintlichen Verwandten vortäuschen (sogenannte Schockanrufe), falsche Gewinnversprechen machen oder sich irrtümlicherweise als Amtspersonen wie Staatsanwälte oder Polizeibeamte ausgeben. Durch geschickte Gesprächsführung verunsichern und manipulieren sie ihre Opfer in einem Maße, dass sie teilweise hohe Geldbeträge und Wertgegenstände an die Täter überweisen oder sogar persönlich übergeben. Und es kann jeden treffen. Denn die Täter handeln äußerst raffiniert und skrupellos. Dabei passen sie ihre Gesprächstechniken und Vorgehensweisen kontinuierlich an.
So können Sie sich schützen:
Verlangen Sie, dass Sie zurückgerufen werden.
geschieht.
fortfahren.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, von denen 1927 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, darunter 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








