Ein 21-Jähriger wurde ohne gültigen Führerschein und unter Cannabiseinfluss auf seinem Kleinkraftrad erwischt. Das Fahrzeug war gestohlen, der Fahrer wurde kontrolliert und eine Blutprobe entnommen.
Ludwigshafen: Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Ludwigshafen (ost)
Am Montag (16.03.2026, gegen 12 Uhr) bemerkten Polizeibeamte auf der Buschwegbrücke einen 21-jährigen Kleinkraftradfahrer mit einem ungültigen Kennzeichen. Zuerst versuchte der Fahrer zu entkommen. Die Polizeibeamten konnten ihn jedoch im Schloßkanal stoppen und überprüfen. Dabei stellten sie fest, dass der junge Mann keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Außerdem gab es während der Kontrolle Hinweise darauf, dass der 21-Jährige unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Urintest reagierte positiv auf Cannabis. Der Mann wurde zur Polizeistation gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Des Weiteren konnten die Polizeibeamten feststellen, dass das Kleinkraftrad zuvor gestohlen worden war. Es wurde beschlagnahmt.
Der Konsum von Cannabis oder anderen berauschenden Substanzen ist eine Hauptursache für Unfälle. Wer unter dem Einfluss von Drogen fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Gegen den Fahrer, der unter Drogeneinfluss stand, wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Außerdem wird die Führerscheinstelle die Eignung des Fahrers überprüfen. Darüber hinaus wird gegen den 21-Jährigen wegen des Diebstahls des Kleinkraftrades ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








