Ein 16-Jähriger wurde von zwei Männern bedroht, verweigerte die Herausgabe seiner Wertsachen und wurde daraufhin geschlagen. Die Täter flüchteten, einer wurde beschrieben.
Ludwigshafen: Raubversuch am Berliner Platz
Ludwigshafen (ost)
Am Dienstagabend (29.07.2025), gegen 20:30 Uhr, wurde ein Jugendlicher im Alter von 16 Jahren auf dem Weg zur Bushaltestelle am Berliner Platz von zwei unbekannten Männern bedroht, seine Wertsachen herauszugeben. Als er sich weigerte, wurde er von einem der Männer geschlagen und leicht verletzt. Ein Zeuge kam ihm dann zu Hilfe, woraufhin die Täter in Richtung Mundenheimer Straße flüchteten.
Der erste Täter wurde als etwa 20-25 Jahre alt, 1,75-1,80 Meter groß, mit dunklen Locken und dunkler Hautfarbe beschrieben. Er trug ein weißes Shirt mit einem Emblem. Über den zweiten Täter liegt keine Beschreibung vor.
Wer hat etwas beobachtet? Bitte melden Sie sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 unter der Telefonnummer 0621 963-24150 oder per E-Mail an piludwigshafen1@polizei.rlp.de.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 im Jahr 2022 auf 867 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 951 auf 1015 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 107 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 375 auf 457. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt