Kostenloser Licht-Sicht-Test 2026 startet im Oktober. Herbstliche Bedingungen erhöhen Risiken. Wichtig für gute Sicht und gesehen werden.
Ludwigshafen: Sicherheit im Straßenverkehr

Ludwigshafen (ost)
Der kostenlose Licht-Sicht-Test 2026 beginnt im Oktober
Mit dem Herbst kommen frühere Dunkelheit, häufigerer Regen, Nebel und schlechte Sicht. Die Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmer steigen. Es ist wichtig, im Straßenverkehr nicht nur gut zu sehen, sondern auch rechtzeitig gesehen zu werden. Eine funktionierende und richtig eingestellte Fahrzeugbeleuchtung trägt zur Verkehrssicherheit bei.
Jedoch fährt immer noch etwa jedes vierte Auto mit mangelhafter oder falsch eingestellter Beleuchtung. Defekte Scheinwerfer, falsch eingestelltes Abblendlicht oder ausgefallene Rückleuchten können vor allem bei Dunkelheit und schlechtem Wetter schnell zu einem Sicherheitsrisiko werden.
Es ist nicht nur wichtig, dass die Beleuchtung funktioniert, sondern auch, dass sie richtig eingestellt ist. Zu hoch eingestellte Scheinwerfer können den Gegenverkehr blenden, während eine zu niedrige Einstellung die Sichtweite und Ausleuchtung der Fahrbahn stark einschränkt. Moderne Scheinwerfersysteme ermöglichen zwar eine bessere Ausleuchtung, müssen jedoch präzise eingestellt sein, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu beeinträchtigen.
Kostenloser Licht-Sicht-Test im Oktober: Auch 2026 bieten die Deutsche Verkehrswacht und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe wieder den kostenlosen Licht-Sicht-Test an. Während des gesamten Oktober überprüfen teilnehmende Meisterbetriebe der Kfz-Innungen die Fahrzeugbeleuchtung. Kleinere Mängel werden sofort behoben. Ist alles in Ordnung, erhält das Fahrzeug die Licht-Sicht-Plakette 2026 für die Windschutzscheibe. Kosten entstehen nur, wenn Ersatzteile benötigt werden oder umfangreichere Reparaturen erforderlich sind.
Auf Wunsch überprüfen die Werkstätten auch weitere sicherheitsrelevante Fahrzeugteile – wie Reifen, Wischerblätter oder die Windschutzscheibe. Gute Sicht und ein technisch einwandfreies Fahrzeug sind besonders im Herbst und Winter wichtig, um sicher ans Ziel zu gelangen. Weitere Informationen zum Licht-Sicht-Test und zu teilnehmenden Werkstätten finden Sie unter www.licht-test.de.
Achten Sie bei Winterreifen auf das Alpine-Symbol: Mit sinkenden Temperaturen rückt auch das Thema Winterreifen wieder in den Fokus. Seit 2024 sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nur noch Winter- und Ganzjahresreifen zulässig, die das Alpine-Symbol – eine Schneeflocke vor einem Bergpiktogramm – tragen. Die frühere M+S-Kennzeichnung allein reicht nicht mehr aus.
In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen Fahrzeuge mit geeigneten Reifen ausgestattet sein. Wer bei entsprechenden Straßenverhältnissen noch mit Reifen unterwegs ist, die lediglich eine M+S-Kennzeichnung tragen, riskiert ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Es ist wichtig zu beachten, dass bei einem Unfall mit falscher Bereifung Leistungen der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit gekürzt werden können.
Unser Aufruf: Nutzen Sie den Oktober für einen kurzen Sicherheitscheck. Funktionierendes Licht, klare Sicht und die richtige Bereifung können in der dunklen Jahreszeit entscheidend sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








