Eine Gruppe von vier Jugendlichen attackierte einen 16-Jährigen, um Bargeld zu stehlen. Der 16-Jährige konnte fliehen, aber die Täter entkamen vor der Polizei.
Ludwigshafen: Überfall von Jugendlichen

Ludwigshafen (ost)
Am Freitag, den 29.05.2026, gegen 20:10 Uhr, griff eine Gruppe von vier Jugendlichen einen 16-Jährigen in der Gegend der Lichtenbergerstraße an. Drei Jugendliche hielten den 16-Jährigen fest, während der Vierte ihm ins Gesicht schlug und nach Bargeld verlangte. Der 16-Jährige schaffte es schließlich, sich loszureißen und zu entkommen. Danach alarmierte er die Polizei. Bevor die Polizeistreife eintraf, gelang auch den vier Jugendlichen die Flucht.
Die Jugendlichen waren alle zwischen 15 und 16 Jahren alt. Derjenige, der zugeschlagen hatte, hatte einen Mittelscheitel mit schwarz-braunen Haaren, ein anderer hatte braune Locken und ein weiterer blonde Haare. Außerdem ist bekannt, dass einer der vier eine füllige Statur hatte und einer ein schwarz-weißes T-Shirt trug.
Haben Sie Informationen über die Täter oder haben Sie verdächtige Beobachtungen zur genannten Zeit gemacht? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 unter der Telefonnummer 0621 963-24150 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 im Jahr 2022 auf 867 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 im Jahr 2022 auf 1122 im Jahr 2023. Darunter waren 951 männliche und 101 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 1015 männliche und 107 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 375 im Jahr 2022 auf 457 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden, während im Jahr 2023 die Zahl auf 56 sank, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 80 auf 68 zurück, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen, was deutlich höher ist als in Rheinland-Pfalz.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








