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Ludwigshafen: Unfälle aufgrund von Straßenschäden

Zwei Verkehrsunfälle auf der L523 durch Fahrbahnschäden. Geschwindigkeitskontrollen zeigen über 300 Verstöße und 32 Fahrverbote.

Foto: unsplash

Ludwigshafen (ost)

Am Samstagabend und Montagmorgen (14. und 16.02.2026) ereigneten sich auf der L523 aufgrund von Fahrbahnschäden zwei Verkehrsunfälle. In einem Fall platzte der Reifen eines Autos, als es über ein Schlagloch fuhr, im anderen Fall wurde die Felge eines Autos beschädigt.

Beide Zwischenfälle zeigen deutlich, wie wichtig es ist, die Geschwindigkeit anzupassen – insbesondere bei sichtbaren Straßenschäden – um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die auf 50 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit auf diesem Abschnitt soll explizit alle Verkehrsteilnehmer schützen. Zu schnelles Fahren erhöht nicht nur das Risiko von Fahrzeugschäden erheblich, sondern auch die Gefahr schwerwiegender Verkehrsunfälle.

Vor diesem Hintergrund führten Beamte der zentralen Verkehrsdienste gestern (16.02.2026, 14:50 – 20:50 Uhr) erneut Geschwindigkeitskontrollen durch. Während des Kontrollzeitraums wurden insgesamt 3.188 Fahrzeuge überprüft. Dabei wurden über 300 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. In 32 Fällen wird dies zu einem Fahrverbot führen.

Auch in Zukunft wird die Polizei die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt überwachen. Geschwindigkeit ist ein entscheidender Faktor für die Verkehrssicherheit – besonders an Stellen mit Straßenschäden. Eine angemessene Fahrweise trägt wesentlich dazu bei, Unfälle zu vermeiden und alle Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzten 2.545 und Leichtverletzten 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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