Zwei Männer festgenommen für Drogenhandel, 23 Plomben Kokain beschlagnahmt, Untersuchungshaftbefehle erlassen.
Ludwigshafen: Untersuchungshaft nach Betäubungsmittelfund

Ludwigshafen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und Polizeipräsidium Rheinpfalz
Am Abend des Donnerstags (01.10.2026) gegen 18 Uhr sahen Polizeibeamte am Rathausplatz einen 22-jährigen und einen 25-jährigen Mann bei der Übergabe von Drogen. Die beiden Männer wurden daraufhin von den Beamten überprüft. Dabei fanden sie bei dem 25-Jährigen 23 verkaufsfertige Plomben mit Kokain (ca. 14 Gramm).
Beide Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen und heute, am Freitag (02.10.2026), dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Haftbefehle gegen beide Beschuldigte wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Kokain in nicht geringen Mengen. Anschließend wurden beide Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296 im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 13125 männlich und 2171 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








