Ein 85-jähriger Mann aus Ludwigshafen wurde Opfer von Online-Anlagebetrug. Cyberkriminelle überzeugten ihn, 4.000 Euro zu investieren und brachten das Geld auf eigene Konten im Ausland.
Ludwigshafen: Vorsicht vor Anlagenbetrug

Ludwigshafen (ost)
Ein 85-Jähriger aus Ludwigshafen entdeckte Anfang Mai im Internet eine angebliche Anlageberatung, mit der er telefonisch und über Chatnachrichten mit einer vermeintlichen Anlageberaterin in Kontakt stand. Diese überredete den älteren Herrn dazu, etwa 4.000 Euro zu investieren. Als der 85-Jährige versuchte, seinen Gewinn abzuheben und sein Geld nicht erhielt, wurde ihm der Betrug bewusst.
Viele Opfer sind unerfahren im Bereich des Online-Handels: Das wird von Cyberkriminellen ausgenutzt, um das Geld ihrer Opfer auf eigene Konten im Ausland zu transferieren. Die Betrüger, die sich als echte Broker ausgeben und sehr überzeugend und selbstsicher auftreten, wissen genau, wie sie Druck auf ihre Opfer ausüben können, um Geld zu investieren.
Bitte beachten Sie:
Haben Sie Grund zur Annahme, Opfer geworden zu sein? Erstatten Sie eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle!
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wobei 1927 Fälle gelöst wurden und 1467 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 955 männlich, 512 weiblich und 379 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden und 1377 Verdächtige identifiziert wurden. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








