Eine 40-jährige Pkw-Fahrerin verursachte gestern Nachmittag einen Unfall auf der L 512 durch ein riskantes Überholmanöver. Trotz des Austauschs von Personalien entfernte sie sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Maikammer: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss verursacht

Maikammer (ost)
Gestern Nachmittag (18.02.2026) gab es gegen 16:10 Uhr auf der L 512 einen Verkehrsunfall aufgrund eines riskanten Überholmanövers. Eine 40-jährige Autofahrerin versuchte, trotz eines bestehenden Überholverbots, ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen, was zu einer Kollision führte. Nachdem die Beteiligten zunächst ihre Personalien austauschten, verließ die Unfallverursacherin unerlaubt die Unfallstelle, noch bevor die alarmierte Streife eintraf. Die Polizisten suchten die Frau daraufhin an ihrer Wohnanschrift auf. Während der Aufnahme des Sachverhalts stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei der 40-Jährigen fest. Da sie einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutentnahme angeordnet und auf der Dienststelle durchgeführt. Gegen die Fahrerin wurde ein Strafverfahren – unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort – eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 19296, wobei 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 15189, darunter 12968 Männer und 2221 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








