Polizeibeschäftigte aus neun europäischen Ländern trafen sich zur 25. Internationalen Projektwoche, um über den Umgang mit Häuslicher Gewalt zu diskutieren.
Mainz: 25. Internationale Projektwoche an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Büchenbeuren (ost)
Ein Austausch auf internationaler Ebene, praxisorientierte Einblicke und ein gemeinsames Ziel: In der letzten Woche im Januar fand zum 25. Mal die Internationale Projektwoche an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz statt – ein deutliches Zeichen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Polizeibeamte aus neun europäischen Ländern – darunter Belgien, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Rumänien, Schweiz und Spanien – trafen sich, um voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand ein hochaktuelles Thema: der Umgang mit Fällen von häuslicher Gewalt in den verschiedenen Ländern. Das vielfältige Wochenprogramm kombinierte den fachlichen Austausch mit praxisnahen Erfahrungen. Ein besonderes Highlight war der Besuch im Polizeipräsidium Mainz. Dort erhielten die internationalen Teilnehmer interessante Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Polizei Rheinland-Pfalz sowie in ihre moderne Ausstattung – einschließlich einer beeindruckenden Vorführung der Diensthundestaffel.
Einen weiteren wichtigen Impuls lieferte der Vortrag von Samuel Becker von der Opfer- und Täterhilfe e.V. Er präsentierte nicht nur seine Tätigkeit, sondern gab auch einen umfassenden Überblick über die Struktur und die zentralen Aufgaben des Vereins. Der Vortrag betonte die Bedeutung externer Netzwerke und ganzheitlicher Ansätze im Umgang mit Gewaltkriminalität. Die 25. Internationale Projektwoche wurde von allen Teilnehmern als großer Erfolg angesehen. Neben dem Erreichen der fachlichen Ziele entstanden neue internationale Kontakte, die den interkulturellen Austausch auch über die Projektwoche hinaus nachhaltig fördern werden.
Quelle: Presseportal








