Ein Mann wurde von mehreren Personen attackiert, mit Pfefferspray besprüht und verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.
Mainz-Altstadt: Angriff in Mainz – Zeugen gesucht

Mainz-Altstadt (ost)
Am Montagabend gegen 21:45 Uhr wurde den Behörden gemeldet, dass es in der Zanggasse in der Mainzer Altstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sei.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fanden sie einen verletzten Mann und einen Zeugen vor. Der Geschädigte berichtete, dass er zuerst von mehreren Personen mit Pfefferspray besprüht und dann mit Faustschlägen angegriffen wurde. Er wurde vor Ort von einem Rettungsdienst behandelt.
Der Zeuge gab an, dass der Geschädigte während des Streits zu Boden fiel und dann von vier Personen mit Faustschlägen und Tritten angegriffen wurde. Erst als der Zeuge die Angreifer lautstark aufforderte, von dem Mann abzulassen, flüchteten sie in Richtung Kaiserstraße.
Im Rahmen der sofortigen Fahndung konnte einer der Verdächtigen kurze Zeit später in einem nahegelegenen Fitnessstudio gefunden und überprüft werden. Bei ihm wurde Pfefferspray entdeckt und beschlagnahmt.
Die Identität der anderen Verdächtigen ist bisher unbekannt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung dauern an.
Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Fall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de übermittelt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 80, wobei 71 männliche und 9 weibliche Verdächtige waren. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord in Rheinland-Pfalz gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 68, wobei 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








