Taschendiebe nutzen Gedränge in Geschäften, Märkten und Verkehrsmitteln. Opfer werden abgelenkt, Ermittlungen aufgenommen.
Mainz- Altstadt: Diebstahl von Geldbörse – Polizei warnt

Mainz- Altstadt (ost)
Am Montag, den 09.03.2026, zwischen 13.00 und 14.00 Uhr ereignete sich in der Innenstadt von Mainz ein Diebstahl einer Geldbörse von einer 30-jährigen Frau. Nach aktuellen Informationen hatte die Frau zuvor eine Bank besucht und war dann in ein nahegelegenes Geschäft gegangen. An der Kasse bemerkte sie, dass der Reißverschluss ihrer Umhängetasche geöffnet war und ihre Geldbörse fehlte. In der gestohlenen Geldbörse befanden sich Ausweisdokumente und Bargeld. Die Frau gab an, dass ihr im Laden aufgrund der Enge mehrere Personen nahe gekommen seien. Es gibt derzeit keine genaue Beschreibung des Täters.
Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen.
In letzter Zeit sind diese Taten wiederholt aufgetreten, insbesondere in Geschäften mit vielen Kunden und engen Verkaufsräumen.
Empfehlungen der Polizei zum Schutz vor Taschendiebstahl: Taschendiebe nutzen oft Situationen mit Gedränge, wie in Geschäften, auf Märkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Täter arbeiten oft zusammen und lenken ihre Opfer gezielt ab. Deshalb empfiehlt die Polizei:
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 2633 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 2560 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg jedoch von 166 im Jahr 2022 auf 183 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 165 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 116 auf 111 sank und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 42 auf 54 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 99 im Jahr 2022 auf 112 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 39519 Fällen die höchste Anzahl an Taschendiebstählen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.633 | 2.560 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 166 | 183 |
| Anzahl der Verdächtigen | 158 | 165 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 116 | 111 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 54 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 99 | 112 |
Quelle: Bundeskriminalamt








