Am Montagabend löste ein Mann in Mainz einen Polizeieinsatz aus, als er ein Messer durch Reiben über den Asphalt schärfte und bedrohlich wirkte.
Mainz-Altstadt: Polizeieinsatz nach Mann mit Messer

Mainz-Altstadt (ost)
Am Montagabend, ereignete sich um 22:15 Uhr in der Rheinstraße in der Mainzer Altstadt ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderlich machte.
Ein Augenzeuge hatte zuvor die Polizei über einen Mann informiert, der ein Messer auf dem Asphalt schärfte und dabei eine bedrohliche Wirkung zeigte. Aufgrund dieser Information wurden mehrere Polizeiwagen zum Einsatzort geschickt.
Die Beamten trafen die beschriebene Person vor Ort an, wie sie ein Messer in der Hand hielt. Sie forderten den 42-jährigen Mann unter Androhung des Gebrauchs der Schusswaffe auf, sich auf den Boden zu legen. Nachdem er dieser Aufforderung nachgekommen war, wurde er von den Beamten festgehalten.
Das mitgeführte Messer war ein handelsübliches Buttermesser, das von der Person auf beiden Seiten geschliffen worden war. Warum der 42-Jährige das Messer auf diese Weise bearbeitete und bei sich trug, wird derzeit von den Ermittlungen untersucht.
Niemand wurde nach bisherigen Erkenntnissen verletzt. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass der Mann tatsächlich jemanden mit dem Messer bedroht hat.
Aufgrund einer bekannten psychischen Erkrankung des Mannes wurde er anschließend zur weiteren fachärztlichen Abklärung in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle entspricht jeweils der Gesamtzahl der Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren mehr Männer als Frauen, wobei 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging ebenfalls von 34 auf 26 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








