Eine 87-jährige Frau wurde um 9.000 Euro betrogen, nachdem sie ihre Bankdaten am Telefon preisgab. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Mainz: Callcenterbetrug in Nierstein

Nierstein (ost)
Am Samstag Nachmittag gab es in Nierstein einen abgeschlossenen Fall von Callcenterbetrug zum Nachteil einer 87-jährigen Geschädigten. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde die ältere Dame von einem angeblichen Sicherheitsunternehmen angerufen. Ein bisher unbekannter männlicher Anrufer fragte, ob sie Bargeld zu Hause habe. Nachdem die Geschädigte dies bestätigte, schafften es die Betrüger durch geschickte Gesprächsführung, dass die Geschädigte im weiteren Verlauf des Gesprächs ihre Bankdaten, insbesondere ihre IBAN sowie die PIN ihrer EC-Karte telefonisch preisgab. Danach wurde ihr mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter vorbeikommen würde, um ihre Bankkarte und das Bargeld zu überprüfen. Kurze Zeit später erschien ein junger Mann an der Wohnadresse der Seniorin. Er nahm das Bargeld und die Bankkarte an sich und verließ für etwa zehn Minuten die Wohnung. Dann brachte er die Karte zurück und ging in unbekannte Richtung. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 9.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Personen, die hilfreiche Informationen zu diesem Fall geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich davor, persönliche Informationen oder Bankdaten am Telefon preiszugeben. Weder die Polizei noch Banken fordern jemals die Herausgabe von PIN-Nummern oder Bargeld an der Haustür. Beenden Sie bei Zweifeln sofort das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank oder die Polizei über die bekannten offiziellen Telefonnummern.
Quelle: Presseportal








