Ein Zeuge meldete den Verkauf von Betäubungsmitteln. Die Polizei fand grüne Substanz und eine Feinwaage bei dem 26-jährigen Verdächtigen.
Mainz: Drogen sicherstellt am Hauptbahnhof

Mainz (ost)
Am Sonntag, den 12.04.2026, gegen 22:20 Uhr, gab ein Augenzeuge an, dass ihm in einem Kiosk in der Nähe des Hauptbahnhofs Mainz von einem unbekannten Mann Lachgas und Cannabis zum Kauf angeboten wurden. Nachdem der Zeuge dies abgelehnt hatte, informierte er die Polizeibeamten in der Nähe.
Die beschriebene Person wurde von den eingesetzten Polizeibeamten gefunden und einer Personenkotrolle unterzogen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz wurde ein großer Beutel mit grüner, pflanzlicher Substanz sowie eine Feinwaage sichergestellt.
Gegen den 26-jährigen Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Unabhängig von den vorliegenden Fakten weist die Polizei darauf hin, dass der Verkauf von Lachgas an Minderjährige ab dem 12.04.2026 gesetzlich verboten ist. Verstöße werden strafrechtlich geahndet.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor den gesundheitlichen Risiken des Lachgaskonsums. Bei unsachgemäßer Anwendung kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Bewusstlosigkeit, neurologischen Schäden oder Sauerstoffmangel kommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme, wobei im Jahr 2022 19832 Fälle und im Jahr 2023 19296 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant, mit 15296 Verdächtigen im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








