Ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde ohne Versicherungskennzeichen kontrolliert. Bei ihm wurden Drogenkonsum und körperliche Auffälligkeiten festgestellt.
Mainz: E-Scooter-Fahrer ohne Versicherung und unter Drogen erwischt

Mainz (ost)
Am Mittwoch, den 18.03.2026, wurde gegen 16:45 Uhr ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer auf dem Kaiser-Wilhelm-Ring in Mainz kontrolliert.
Der Mann fuhr ohne gültige Versicherungsplakette. Während der Kontrolle wurden auch deutliche körperliche Auffälligkeiten festgestellt. Auf Nachfrage gab der Fahrer an, dass er regelmäßig Cannabis konsumiert und gelegentlich Amphetamine nimmt. Ein darauf folgender Urintest bestätigte den Konsum.
Der Fahrer wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der E-Scooter wurde sicherheitshalber sichergestellt.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Mann bereits mehrfach wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgefallen war. Die Polizei ermittelt nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 sank und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








