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Mainz: Erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen auf A6 und A63

Beamte der Polizeiautobahnstation Kaiserslautern überwachten die Geschwindigkeit auf den Autobahnen. Drei Raser wurden erwischt, müssen mit Bußgeld und Fahrverbot rechnen.

Foto: Depositphotos

A6/A63 – Kaiserslautern (ost)

Am Sonntagmittag führten Polizeibeamte der Autobahnpolizeistation Kaiserslautern eine verdeckte Verkehrsüberwachung auf den Autobahnen 6 und 63 durch. Insgesamt wurden drei Autofahrer von den Beamten erwischt, die so gravierend zu schnell unterwegs waren, dass sie anschließend kontrolliert wurden. Um 13:53 Uhr fuhr ein 27-jähriger Fahrer auf der Autobahn 6 in Richtung Mannheim. Zwischen den Anschlussstellen Kaiserslautern West und Kaiserslautern Ost wurde er mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 63 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Kurz darauf, um 14:29 Uhr, wurde ein weiterer Raser von den Beamten an der Anschlussstelle Kaiserslautern West in Richtung Mannheim erwischt. Er fuhr dann auf die A63 in Richtung Mainz. Der 35-jährige Fahrer überschritt alle Geschwindigkeitsbegrenzungen. Er wurde mit 173 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Zuletzt wurde ein 24-jähriger Fahrer erwischt, der sich noch in der Probezeit befand. Er wurde mit 176 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Alle Fahrer müssen mit einem hohen Bußgeld im dreistelligen oder vierstelligen Bereich und mindestens 2 oder 3 Monaten Fahrverbot rechnen. Die Fahrer zeigten sich alle einsichtig bezüglich ihres Fehlverhaltens. Die Polizei betont die Gefahr solcher erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen, die oft zu Unfällen auf diesen Strecken führen. Besonders bei schlechter Sicht und Wetterbedingungen, wie es an diesem Nachmittag der Fall war.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle, was 85,62% ausmacht. In der Ortslage ereigneten sich 9397 Unfälle innerorts (6,7%), 6632 Unfälle außerorts (4,73%) und 1554 Unfälle auf Autobahnen (1,11%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 134, die Schwerverletzten bei 2545 und die Leichtverletzten bei 14904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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