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Mainz: Erstes Smartphone für Kinder

Das eigene Smartphone eröffnet neue Möglichkeiten, birgt aber auch Risiken. Eltern sollten den Einstieg aktiv begleiten und Sicherheitsmaßnahmen treffen.

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Foto: Presseportal.de

Mainz (ost)

Viele Kinder bekommen ihr erstes eigenes Mobiltelefon, wenn sie auf die weiterführende Schule wechseln. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für Kommunikation, Information und Unterhaltung. Heutzutage ist es jedoch auch der Zugang zu sozialen Netzwerken, künstlicher Intelligenz (KI) und algorithmisch gesteuerten Inhalten. Daher sind auch die Anforderungen an einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang gestiegen.

Eltern sollten den Einstieg ihres Kindes in die mobile Welt aktiv begleiten, empfehlen die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Ob ein Kind bereit für ein eigenes Smartphone ist, hängt weniger vom Alter als vom individuellen Reifegrad ab.

Um sicher zu starten, ist es wichtig, grundlegende Medienkompetenz zu vermitteln. Angebote wie das Internet-ABC helfen Kindern dabei, spielerisch wichtige Kenntnisse rund um das Internet, Smartphones und Apps zu erwerben: https://www.internet-abc.de/surfschein/

Die bewusste Steuerung der Smartphone-Nutzung ist ebenfalls wichtig. Moderne Funktionen wie „Bildschirmzeit“ oder „Family Link“ ermöglichen es Eltern nicht nur, die Nutzungszeiten zu begrenzen, sondern auch manipulative Funktionen wie das automatische Abspielen von Inhalten einzuschränken.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Schutz vor ungeeigneten Inhalten und Kostenfallen. Kindgerechte Suchmaschinen wie „fragFINN“ oder „Helles Köpfchen“ bieten einen sicheren Zugang zu Informationen. Eltern sollten außerdem In-App-Käufe, Zahlungsfunktionen und Drittanbieterabrechnungen absichern, um unerwartete Kosten zu vermeiden.

Besonderes Augenmerk verdient auch der Umgang mit KI-Anwendungen. Laut der aktuellen JIM-Studie nutzen bereits mehr als zwei Drittel der Jugendlichen regelmäßig KI-Tools. Daher sollten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern Datenschutz- und Privatsphäre-Einstellungen überprüfen und über Chancen, Risiken und Funktionsweisen von Chatbots sprechen.

Technische Schutzmaßnahmen können unterstützen, ersetzen jedoch nicht den regelmäßigen Austausch innerhalb der Familie. Gespräche über Apps, Inhalte und Nutzungsregeln fördern die Medienkompetenz und helfen Kindern, digitale Angebote sicher und selbstbestimmt zu nutzen.

Online-Seminar für Eltern:

Am 26. Juni um 15 Uhr informieren die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz in einem kostenlosen Online-Seminar über die Sicherheit von Smartphones für Kinder und Jugendliche. Hier können Sie sich anmelden: www.verbraucherzentrale-rlp.de/webseminare-rlp

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/erstes-smartphone-fuers-kind-aber-sicher/

https://www.klicksafe.de/materialien/mein-kind-und-ki-aufwachsen-mit-kuenstlicher-naehe

Quelle: Presseportal

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