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Mainz: Falsche Bank-SMS führt zu hohem Schaden

Ein Mann wurde Opfer eines Betrugs, bei dem über 10.000 Euro gestohlen wurden. Die Polizei warnt vor gefälschten SMS und Telefonanrufen.

Foto: unsplash

Mainz (ost)

Ein 31-jähriger Mann wurde am Samstag (22. August) Opfer einer wiederkehrenden Betrugsmasche. Die Täter haben über ein gefälschtes Bank-Sicherheitsverfahren mehr als 10.000 Euro erbeutet.

Nach den bisherigen Informationen erhielt das Opfer eine SMS, die angeblich von seiner Kreditkartenfirma stammte. Darin wurde er aufgefordert, eine angegebene Telefonnummer anzurufen, da angeblich eine verdächtige Transaktion aus dem europäischen Ausland über mehrere tausend Euro festgestellt wurde. Als der Mann die Nummer anrief, gaben die Betrüger vor, die Transaktion stornieren zu wollen.

Dafür schickten sie eine Freigabeaufforderung und baten das Opfer, den Vorgang in seiner eigenen Secure-App der Bank zu bestätigen. Statt einer Stornierung stimmte der Mann jedoch unwissentlich einer Überweisung zu: Mehr als 10.000 Euro wurden sofort von seinem Konto abgebucht.

Das Opfer sperrte umgehend alle seine Konten und erstattete Anzeige auf der Polizeiwache. Die Ermittlungen sind im Gange.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang:

Banken und Kreditinstitute fordern ihre Kunden niemals telefonisch auf, Freigaben in einer Banking- oder Secure-App zu bestätigen.

Reagieren Sie nicht auf SMS-Aufforderungen, bei unbekannten Nummern zurückzurufen.

Im Zweifelsfall nutzen Sie immer die offizielle Hotline Ihrer Bank (z. B. auf der Rückseite Ihrer Bankkarte).

Quelle: Presseportal

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