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Mainz-Finthen: Autokorsos verursachen Verkehrsbehinderungen

Am 31.05.26 kam es zu Staus auf der A60, verursacht durch Hochzeitskorsos. Die Polizei sucht nach Hinweisen.

Foto: Depositphotos

A60, AS Heidesheim bis AS Finthen (ost)

Am 31.05.26, ereignete sich um etwa 15:07 Uhr ein Verkehrsstau auf der A60 in Richtung Bingen, in der Nähe des Autobahndreiecks Mainz. Der Stau wurde durch einen Autokorso verursacht, der wahrscheinlich aufgrund einer Hochzeit stattfand. Ein Zeuge, der sich auf der A60 in Richtung Darmstadt befand und den Vorfall nur im Vorbeifahren sah, berichtete, dass etwa 10 Fahrzeuge die Fahrspuren in Richtung Bingen blockierten. Der Verkehr wurde auf unter 40 km/h verlangsamt und es bildete sich ein Stau. Darunter waren unter anderem ein Mercedes G-Klasse und ein dunkler BMW mit einer türkischen Flagge über der Motorhaube.

Um 16:00 Uhr desselben Tages ereignete sich ein ähnlicher Vorfall auf der A60 in Richtung Bingen, in der Nähe der AS Heidesheim. Der Zeuge musste auf der linken Spur von 130 auf etwa 40 km/h abbremsen. Dies wurde verursacht durch mehrere Fahrzeuge, die sehr langsam nebeneinander auf allen drei Fahrspuren der A60 fuhren und den Verkehr behinderten. Die Fahrzeuge verlangsamten den Verkehr mindestens bis zur AS Finthen. Dort gelang es dem Zeugen schließlich, die Fahrzeuge zu überholen. Auch bei diesem Korso waren ein Fahrzeug mit einer türkischen Landesflagge über der Motorhaube und eine Mercedes G-Klasse beteiligt. Vier Kennzeichen konnten abgelesen werden. Auch hier handelte es sich wahrscheinlich um einen Hochzeitskorso. Es könnte eine Verbindung zwischen beiden Vorfällen geben.

Die beteiligten Fahrzeuge konnten im Zuge der Fahndung nicht mehr gefunden werden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr wurde eingeleitet.

Wenn Sie hilfreiche Hinweise, insbesondere zu den Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge, haben, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei der Polizeiautobahnstation Heidesheim (06132 950-0).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Rheinland-Pfalz insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle, was 6,7% aller Unfälle entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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