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Mainz-Gonsenheim: Einbrüche über Weihnachtsfeiertage

Mehrere Wohnungen in Mainz wurden zwischen dem 24. und 26. Dezember von Einbrechern heimgesucht. Die Täter erbeuteten Schmuck und andere Wertgegenstände.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Leider haben die Täter auch an Weihnachten nicht halt gemacht und sind über die Feiertage in mehrere Wohnungen eingebrochen:

Am Heiligabend gab es in der Finther Landstraße in Gonsenheim einen Einbruch in ein Einfamilienhaus. Die Täter begaben sich wie üblich durch den hinteren Teil des Grundstücks auf die Terrasse und beschädigten gewaltsam die Terrassentür, um ein Loch im Glas zu schaffen, durch das sie eindringen konnten. Sie durchsuchten Schränke und stahlen Schmuck.

Auch am Heiligabend versuchten die Täter in ein Mehrfamilienhaus „In den Teilern“ in Ebersheim einzubrechen. Hier scheiterten sie jedoch an der Terrassentür, die sie jedoch stark beschädigten.

In der Hegelstraße im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld wurde ein Reihenhaus von den Tätern angegangen. Sie hoben einen Rollladen im hinteren Bereich hoch und brachen auch hier die Terrassentür auf. Sie durchsuchten das gesamte Haus und zahlreiche Schränke. Art und Umfang der Beute sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Tatzeitraum sollte zwischen dem 24.12. und dem 26.12. liegen.

Am Abend des 25.12. wurde ein weiteres Haus in der Hegelstraße angegriffen. Die Täter versuchten auch hier, den Rollladen an der Terrasse hochzuschieben. Als dies fehlschlug, versuchten sie ihr Glück an der Kellertür, was ebenfalls misslang. Die Täter flohen daraufhin ohne Beute vom Tatort.

Zwischen dem 24.12. und 26.12. wurde ein Einfamilienhaus in der Grünbergerstraße in Ebersheim von den Tätern angegriffen. Zunächst scheiterten sie daran, den Rollladen an der Rückseite des Gebäudes hochzudrücken. Die Täter griffen dann zu einer Mülltonne, kletterten darauf und brachen dann ein erhöhtes Fenster auf. Im Inneren des Gebäudes durchsuchten sie erneut zahlreiche Schränke und stahlen Schmuck.

In Gonsenheim „An der Nonnenwiese“ gelangten die Täter mit einer Leiter auf eine erhöhte Terrasse und schlugen dort gewaltsam die Glasscheiben der Tür ein. Die Tat ereignete sich zwischen dem 25.12. und 26.12. Auch hier machten die Täter Beute und stahlen Goldschmuck und andere Wertgegenstände.

Alle Fälle werden vom Fachkommissariat für Einbrüche und Eigentumsdelikte der Kriminaldirektion Mainz bearbeitet. Vor Ort werden Spuren ausgewertet, Zeugen befragt und Tatzusammenhänge überprüft.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

Informationen zu Präventionsmaßnahmen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/.

Das Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Mainz bietet individuelle Beratungen in Häusern und Wohnungen zum Thema Einbruchsschutz an. Die Polizeiexperten kommen vor Ort und besprechen mit den Bewohnern wirksame Maßnahmen gegen Einbrüche. Die Beratungen sind kostenlos und können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Telefon: 06131/65-31164 E-Mail: beratungszentrum.mainz@polizei.rlp.de

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2689 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 382 auf 431. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 384 auf 422, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 355 männliche Verdächtige und 67 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 147 auf 187. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.515 2.689
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 431
Anzahl der Verdächtigen 384 422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 319 355
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 65 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 187

Quelle: Bundeskriminalamt

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