Großkontrollen zur Verhinderung von Einbrüchen in Stadtteilen Bretzenheim und Gonsenheim, 70 Einsatzkräfte, 2400 Fahrzeuge überprüft, 27 Personen durchsucht, 12 Strafverfahren eingeleitet.
Mainz-Gonsenheim: Schwerpunkt Wohnungseinbruchsdiebstahl in Mainz

Mainz (ost)
Am Freitag, dem 27.02.2026, führten Polizeikräfte unter Leitung der Kriminaldirektion Mainz in und um Mainz umfangreiche stationäre und mobile Kontrollen mit Fokus auf Wohnungseinbruchdiebstahl (WED) durch. Besonderes Augenmerk lag auf den kürzlich wiederholt von Einbrüchen betroffenen Stadtteilen Bretzenheim und Gonsenheim.
Insgesamt waren ab dem Mittag etwa 70 Einsatzkräfte von Kriminal-, Polizei- und Verkehrsdirektion Mainz sowie der Abteilung Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik beteiligt. Neben uniformierten und zivilen Einsatzkräften an den Kontrollstellen waren auch zivile Fahndungsteams und entsprechende technische Geräte im Einsatz.
Mittels eines speziellen Kennzeichenscanners wurden insgesamt 2400 Fahrzeuge automatisch überprüft. In fünf Fällen wurden Auffälligkeiten festgestellt und die Fahrzeuge kontrolliert. Ein Fahrzeug war vor zwei Jahren in Frankreich als gestohlen gemeldet worden und war mit deutschen Kennzeichen unterwegs. Die Ermittlungen dauern an. Zudem erkannte das System mehrere Fahrzeuge ohne gültigen Versicherungsschutz.
Insgesamt wurden 188 Fahrzeuge und 485 Personen kontrolliert. Davon wurden 27 Personen und sieben Fahrzeuge durchsucht, und es wurden zwölf Strafverfahren eingeleitet. Unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und illegalen Aufenthalts. Im Rahmen einer Kontrolle wurden 1000 Euro Bargeld und verschiedene Schmuckstücke sichergestellt, deren Herkunft noch unklar ist, sowie Betäubungsmittel in einem anderen Fall. Zudem wurden mehrere Personen mit teilweise einschlägigen Vorstrafen im Bereich Eigentumskriminalität überprüft.
Die Polizei wird den Druck auf Kontrollen und Ermittlungen nicht zuletzt im Hinblick auf Wohnungseinbrüche weiterhin aufrechterhalten.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, wovon 382 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 384 Verdächtige, darunter 319 Männer und 65 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 2689, wobei 431 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 422 Verdächtige, darunter 355 Männer und 67 Frauen. 187 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.515 | 2.689 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 431 |
| Anzahl der Verdächtigen | 384 | 422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 319 | 355 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 65 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 187 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger mit 12968 höher war als der weiblicher Verdächtiger mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen mit 5.625 Fällen 4,01% der Gesamtzahl aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen (0,64%) zu verzeichnen. Die meisten Unfälle (85,62%) sind Übrige Sachschadensunfälle mit 120.009 Fällen. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Im Jahr 2023 gab es 134 Verkehrstote, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








