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Mainz: Großaufgebot sichert Rosenmontag ab

Feuerwehr, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst bereiten sich auf den größten planbaren Einsatz des Jahres vor, um bis zu 600.000 Besucher entlang der Zugstrecke zu versorgen.

Karte des Zugwegs mit den Unfallhilfsstellen Kartenmaterial: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie / Feuerwehr Mainz
Foto: Presseportal.de

Mainz (ost)

Wenn der Mainzer Carneval-Verein mit bis zu 600.000 Besucherinnen und Besuchern rechnet, bedeutet das für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst den größten planbaren Einsatz des Jahres. Auch 2026 steht für alle Beteiligten ein klar strukturiertes und eingespieltes Konzept bereit.

Etwa 350 Freiwillige aus dem Sanitätsdienst sind entlang der Zugstrecke im Einsatz. Dazu kommen über 150 weitere Kräfte von Feuerwehr, rückwärtiger Führung und anderen ehrenamtlichen Unterstützern. Der Einsatz dauert von 08:00 Uhr morgens bis 02:00 Uhr nachts.

Um die Besucher zu versorgen, stehen 22 Rettungswagen und 18 Krankentransportwagen bereit. Entlang der Strecke sind 39 Fußtrupps unterwegs, um bei medizinischen Notfällen schnell reagieren zu können.

Neun ärztlich besetzte Unfallhilfsstellen bilden das Rückgrat der Versorgung, bei denen gleichzeitig über 110 Verletzte untergebracht und versorgt werden können. Das Konzept wird durch eine zentrale Ausnüchterungsstelle ergänzt. Ein Rettungsboot ist zusätzlich zur Absicherung auf dem Rhein im Einsatz.

Im Jahr 2025 wurden etwa 400 medizinische Versorgungen durchgeführt. Der Großteil davon entfiel auf alkoholbedingte Notfälle und kleinere Verletzungen. Es treten auch regelmäßig klassische internistische Notfälle wie Herzinfarkte auf. Das Konzept ist daher bewusst umfassend und leistungsfähig gestaltet.

Standorte der Unfallhilfsstellen:

Die genannten Kräfte und Fahrzeuge erfüllen die festgelegten Mindestanforderungen. Erfahrungsgemäß engagieren sich jedoch auch weitere Freiwillige, sodass das tatsächliche Kräfteaufgebot in der Regel höher ausfällt. Die Effizienz des gemeinsamen Systems, das in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert wurde, bildet die Grundlage.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Koordination über eine eigene „Leitstelle Rosenmontag“ durchgeführt. Feuerwehr und Hilfsorganisationen arbeiten dort eng zusammen. Beteiligt sind alle fünf Mainzer Hilfsorganisationen: der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie der Malteser Hilfsdienst. Gemeinsam mit der Feuerwehr Mainz arbeiten sie unter einem zentralen Führungsstab.

Alle Konzepte wurden im Vorfeld mit den beteiligten Behörden, dem Mainzer Carneval-Verein als Veranstalter sowie allen beteiligten Organisationen abgestimmt.

Parallel zur Absicherung des Rosenmontagszuges verstärkt die Feuerwehr Mainz ihre Einsatzbereitschaft im übrigen Stadtgebiet, um auch außerhalb der Veranstaltungsflächen jederzeit handlungsfähig zu bleiben.

Für Medienanfragen steht an Rosenmontag ein Ansprechpartner unter 06131 12 46 50 sowie per E-Mail an puma.feuerwehr@stadt.mainz.de zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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