Feuerwehr und Sanitätsdienst ziehen positive Zwischenbilanz: Weniger Einsätze als letztes Jahr, bisher 88 Personen versorgt, hauptsächlich Bagatellfälle und alkoholbedingte Verletzungen gering
Mainz-Hechtsheim: Zwischenstand Mainzer Rosenmontagszug

Mainz (ost)
Während der Umzug am Rosenmontag noch durch Mainz zieht, haben Feuerwehr und Sanitätsdienst eine erste Zwischenbilanz gezogen: Bei wechselhaftem Wetter hatten die über 500 ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte weniger zu tun als im letzten Jahr.
Bis 14:15 Uhr wurden 88 Personen medizinisch versorgt. In 60 Fällen handelte es sich um kleine Einsätze, die mit Pflastern oder Kühlpacks behandelt werden konnten. 10 Personen mussten bisher zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Auffällig ist, dass bisher nur acht Personen aufgrund von Alkohol in den Unfallhilfsstellen der Mainzer Hilfsorganisationen versorgt werden mussten. Zwei davon waren noch minderjährig. Die weiteren Verletzungen bestanden hauptsächlich aus Schnittwunden und Schmerzen nach Stürzen. Schwerverletzte mussten bisher nicht behandelt werden.
Die Feuerwehr hatte bisher vier Einsätze. Ein großer Ast blockierte den Weg zum Hartenbergpark und wurde von der Feuerwehr entfernt. Bei einer Notöffnung in Bretzenheim wurde zum Glück niemand hilflos vorgefunden und ein Rauchmelder in einem Wohnblock in Hechtsheim erwies sich als Fehlalarm.
Am Rosenmontag gab es nur einen Feuerwehreinsatz: Zwei Frauen mussten aus einer öffentlichen Toilette befreit werden. Der Mechanismus ließ sich nicht mehr öffnen. Die Feuerwehr konnte beide unverletzt mit einem öffentlichen Toiletten-Schlüssel befreien.
Bei allen Einsätzen ist zu erwähnen, dass die Einsatzkräfte ungestört arbeiten konnten und hauptsächlich auf fröhliche und dankbare Menschen trafen. Ab dem Nachmittag und während der Feierlichkeiten auf den Mainzer Plätzen erwarten wir eine stetige Zunahme der Einsätze.
Quelle: Presseportal








