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Mainz: Kaiserstraße – Kontrolldruck hoch

Am Donnerstagnachmittag fanden erneut Kontrollmaßnahmen in der Kaiserstraße statt. Zwei Männer wurden beim Verkauf von Cannabis erwischt und strafrechtlich belangt.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Am Donnerstag Nachmittag fanden erneut Kontrollmaßnahmen in der Kaiserstraße statt, durchgeführt vom Polizeipräsidium Mainz und der Bereitschaftspolizei. Zwei Männer wurden dabei beobachtet, wie sie offensichtlich Cannabis verkauften. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Männer bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte in der Kaiserstraße aufgefallen waren. Außerdem hatten sie Marihuana und Bargeld bei sich.

Gegen die 31 und 23 Jahre alten Männer wurden Strafverfahren eingeleitet, Beweismittel wurden beschlagnahmt und es wurden mehrmonatige Aufenthalts- und Betretungsverbote verhängt.

Im Verlauf der weiteren Maßnahmen wurde eine Person kontrolliert, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Der Mann wurde inhaftiert. Eine andere Person weigerte sich, von den Einsatzkräften durchsucht zu werden, wehrte sich dagegen und musste deshalb zu Boden gebracht und fixiert werden. Auch bei ihm wurden Cannabisprodukte, Bargeld und eine Waage gefunden.

Insgesamt wurden an diesem Nachmittag 23 Personen kontrolliert, drei Strafanzeigen erstattet, zwei Personen erkennungsdienstlich behandelt, ein Haftbefehl vollstreckt und fünf Platzverweise ausgesprochen.

Die Mainzer Polizei wird auch zukünftig regelmäßig und mit starken Kräften in der Kaiserstraße präsent sein, um den Kontrolldruck aufrechtzuerhalten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, von denen 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, darunter 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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