Ein Verkehrsunfall mit zehn Verletzten löste einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und unterstützte die medizinische Versorgung.
Mainz-Mombach: Verkehrsunfall im Mainzer Stadtgebiet

Mainz (ost)
Am Sonntagabend gab es einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen im Mainzer Stadtteil Mombach, der einen großen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auslöste. Insgesamt wurden zehn Personen verletzt. Die Feuerwehr Mainz half bei der medizinischen Versorgung der Betroffenen und sicherte die Unfallstelle.
Ein Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung Erzbergerstraße und Obere Kreuzstraße führte dazu, dass die Feuerwehr alarmiert wurde. Während der Anfahrt gingen mehrere Notrufe bei der Feuerwehrleitstelle ein, in denen gemeldet wurde, dass sich eine Person unter einem der beteiligten Fahrzeuge befand.
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Mombach fanden eine zunächst sehr verwirrende Situation vor. An der Kreuzung standen drei stark beschädigte Fahrzeuge, und die Straße war mit Trümmerteilen übersät. Mehrere beteiligte Personen befanden sich zwischen den Fahrzeugen oder auf den angrenzenden Gehwegen.
Ein Transporter war nach dem Zusammenstoß umgekippt, wobei eine Person unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Dank des mutigen Eingreifens mehrerer Ersthelfer konnte die Person noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr befreit werden. Die Ersthelfer leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und versorgten die verletzte Person vorbildlich.
Bei der ersten Erkundung wurden zunächst vier unmittelbar betroffene Verletzte festgestellt. Die Feuerwehr übernahm sofort die medizinische Erstversorgung und kümmerte sich um die Betroffenen, bis sie an den Rettungsdienst übergeben werden konnten.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes stieg die Zahl der beteiligten Personen auf insgesamt zehn, darunter auch drei Kinder. Aufgrund der Anzahl der Betroffenen wurden zusätzliche Rettungsdienstkräfte alarmiert. Neben mehreren Rettungswagen kamen auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt zur Einsatzstelle, um die medizinische Versorgung und den Transport der Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu koordinieren.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen weitere Gefahren ab, stabilisierte die beschädigten Fahrzeuge und trennte die Fahrzeugbatterien vom Bordnetz, um die Gefahr eines Fahrzeugbrandes zu minimieren. Die Einsatzkräfte unterstützten weiterhin die Maßnahmen des Rettungsdienstes und kümmerten sich um alle Beteiligten.
Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort, sperrte den Unfallbereich ab, regelte den Verkehr und sorgte für die ungehinderte An- und Abfahrt der Rettungsfahrzeuge.
Zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen, da die Polizei die Ermittlungen übernommen hat.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). 134 Menschen verloren ihr Leben, 2.545 wurden schwer verletzt und 14.904 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








