Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Mainz-Neustadt: Fahrer gibt bei Kontrolle Gas

In der Nacht zum Donnerstag kam es in Mainz zu einer Verkehrskontrolle, bei der ein Fahrzeugführer vor der Polizei flüchtete. Eine Streifenbesatzung wollte einen PKW kontrollieren, als der Fahrer plötzlich Gas gab und flüchtete.

Foto: unsplash

Mainz (ost)

In der Nacht vom Mittwoch, den 26. Februar 2026, ereignete sich in der Hattenbergstraße in Mainz eine Verkehrskontrolle, bei der ein Autofahrer vor der Polizei floh.

Ein Streifenwagen wollte gegen 03:00 Uhr eine allgemeine Verkehrskontrolle eines Autos in der Hattenbergstraße durchführen. Als ein Polizist zum geöffneten Fahrerfenster ging und den Fahrer aufforderte, den Motor auszuschalten und die Handbremse anzuziehen, beschleunigte dieser plötzlich stark und flüchtete mit dem Auto.

Das Auto fuhr in Richtung Kaiser-Karl-Ring und überquerte an der Kreuzung Hattenbergstraße bei Rotlicht entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung Rheinallee. Das Fahrzeug konnte vorerst nicht gefunden werden.

Im Zuge der folgenden Ermittlungen wurde die Adresse des Fahrzeughalters aufgesucht. Dort trafen die Einsatzkräfte die Fahrzeughalterin und ihren Ehemann an. Sie gaben an, dass niemand eigentlich berechtigt gewesen sei, das Auto zu benutzen, aber einer der Söhne nicht zu Hause sei.

Der abwesende Sohn wurde telefonisch erreicht und kurz darauf in der Mainzer Neustadt kontrolliert, als er zu Fuß unterwegs war. Die Polizisten, die ihn zuvor kontrolliert hatten, konnten ihn als den flüchtigen Fahrer identifizieren. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Der 19-jährige Mainzer muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Es gab insgesamt 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24