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Mainz: Notruf führt zu Polizeieinsatz

Am Morgen ging ein Notruf über ein Tötungsdelikt in Mainz ein. Trotz intensiver Überprüfung wurden keine Beweise für das Verbrechen gefunden.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Heute Morgen um 08:10 Uhr ging bei der Polizei ein Anruf über ein mögliches Tötungsdelikt mit einer Schusswaffe in der Mainzer Oberstadt ein. Die Anruferin gab außerdem an, seit einigen Tagen Morddrohungen zu erhalten.

Aufgrund dieser Information wurden sofort entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Während des Notrufgesprächs wurden die Angaben der Anruferin jedoch zunehmend inkonsistent und unklar. Die Überprüfung des genannten Tatorts verlief negativ. Auch bei dem anschließenden persönlichen Kontakt mit der Anruferin wurden keine Anzeichen für ein begangenes Tötungsdelikt gefunden.

Es konnte weder eine Schusswaffe noch eine verletzte oder tote Person gefunden werden. Auch die Befragung der Nachbarschaft ergab keine Hinweise auf Schüsse oder eine verletzte Person.

Um 10:20 Uhr wurden die speziellen Maßnahmen beendet und weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit der Anruferin im psychischen Ausnahmezustand wurden eingeleitet.

Nach dem aktuellen Stand der Informationen haben sich die Angaben zu dem vermeintlichen Tötungsdelikt nicht bestätigt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle gab, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 männlich, 9 weiblich und 34 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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