Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Mainz-Oberstadt: Polizei Mainz zieht positive Bilanz der Schwerpunktstreifen am Wochenende

Das vergangene Wochenende stand im Zeichen von Bürgernähe und Prävention. Polizisten patrouillierten verstärkt, halfen in Notfällen und sensibilisierten Bürger für potenzielle Delikte.

Foto: unsplash

Mainz (ost)

Am vergangenen Wochenende standen die Polizeibeamten in Mainz im Zeichen der Nähe zu den Bürgern und der Prävention von Kriminalität. Durch verstärkte Fuß- und Zivilstreifen im gesamten Stadtgebiet konnte nicht nur das Sicherheitsgefühl gestärkt, sondern auch in medizinischen Notfällen schnell Hilfe geleistet werden.

Sicherheit in der Altstadt und am Mainzer Rheinufer: Gespräche mit Bürgern und Hilfeleistung Ein besonderes Augenmerk lag auf der Sichtbarkeit der Fußstreifen und der Ansprechbarkeit.

Während des Tages patrouillierten Polizistinnen und Polizisten in der Innenstadt rund um den Markt, den Gutenbergplatz, den Leichhof und die Augustinerstraße sowie am Rheinufer zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und der Kaiserbrücke.

In zahlreichen Unterhaltungen sensibilisierten die Beamten insbesondere ältere Mitbürger für potenzielle Eigentumsdelikte und gaben Tipps zum Schutz vor Taschendieben oder blieben einfach für einen Smalltalk stehen und standen im freundlichen Austausch mit Mitbürgern.

Schnelle Hilfe im Notfall: Am Morgen des 6. März zeigte die polizeiliche Präsenz ihren unmittelbaren Wert: Auf dem Markt erlitt ein älterer Herr einen Schwächeanfall und drohte zu stürzen. Ein aufmerksamer Passant konnte den Mann auffangen, während die unmittelbar anwesende Fußstreife sofort die Erstversorgung übernahm. Die Beamten kümmerten sich um den Patienten, bis der Rettungsdienst eintraf, und konnten auch die Ehefrau des Mannes benachrichtigen.

Marktfrühstück und Informationsstände: Auch das lebhafte Treiben rund um das Marktfrühstück, die zahlreichen Fußballfans in der Mainzer Innenstadt sowie die politischen Informationsstände wurden eng begleitet. Die Beamten zogen hier eine durchweg positive Bilanz: Die Resonanz der Bürger war positiv, nennenswerte Störungen blieben aus.

Bekämpfung von Rollerdiebstählen in der Oberstadt und Weisenau Ein weiterer Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit lag in der Bekämpfung von Rollerdiebstählen. Insbesondere in den Nächten zum 8. und 9. März wurden verstärkte Streifen – teilweise in Zivil – in der Berliner Siedlung, am Rodelberg und im Bereich Weisenau eingesetzt.

In der Nacht zum Montag fiel einer Zivilstreife in der Göttelmannstraße eine Gruppe von vier Jugendlichen auf, die einen Motorroller schoben. Eine sofortige Kontrolle ergab jedoch, dass alles in bester Ordnung war.

Trotz intensiver Patrouillen an den bekannten Brennpunkten und angrenzenden Feldwegen konnten in diesem Zeitraum keine weiteren relevanten Delikte festgestellt werden. Die Polizei betrachtet dies als Erfolg der sichtbaren und verdeckten Präsenzmaßnahmen. Allerdings wurde ein Rollerdiebstahl sowie ein zuvor gestohlener Roller, der auf einem Spielplatz gefunden wurde, aus dem Bereich Hechtsheim gemeldet.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen sowie der Verhinderung von Diebstahl von Wahlplakaten.

In der Nacht zum Samstag wurden insbesondere die Brennpunkte in Budenheim und Gonsenheim intensiv patrouilliert. Aufgrund früherer Wohnungseinbrüche sowie vermehrter Diebstähle und Sachbeschädigungen von Wahlplakaten in Budenheim kontrollierten Streifenwagenbesatzungen verstärkt die betroffenen Gebiete. Glücklicherweise konnten während der Kontrollzeiten keine neuen Delikte festgestellt werden.

Die Polizei Mainz wird auch in Zukunft auf eine Mischung aus offener Präsenz und gezielten Kontrollmaßnahmen setzen. Das Ziel bleibt, Straftaten bereits im Keim zu ersticken und für die Bürger als direkter Ansprechpartner vor Ort verfügbar zu sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 2633 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 2560 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 166 im Jahr 2022 auf 183 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 165 relativ konstant, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 99 auf 112 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.633 2.560
Anzahl der aufgeklärten Fälle 166 183
Anzahl der Verdächtigen 158 165
Anzahl der männlichen Verdächtigen 116 111
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 42 54
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 99 112

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24