Am Donnerstag kam es zu einem Taschendiebstahl in einem Mainzer Geschäft. Eine Frau wurde abgelenkt, während ihre Geldbörse gestohlen wurde. Die Täter entkamen mit Bargeld, Hinweise werden gesucht.
Mainz: Polizei warnt vor Ablenkungsmanövern

Mainz- Bretzenheim (ost)
Am Donnerstag, den 12.03.2026, gegen 11:45 Uhr ereignete sich in einem Laden in der Haifa-Allee in Mainz ein Diebstahl.
Während einer 64-jährigen Frau, die einkaufen war, sich im Bereich der Kühlregale aufhielt, sprach sie ein bislang unbekannter Mann an und führte sie in ein Gespräch über verschiedene Produkte. Während sie abgelenkt war, nutzte offensichtlich eine zweite Person die Gelegenheit und stahl die Geldbörse der Geschädigten aus ihrer Handtasche, die sich in ihrem Rollator befand.
Als die Geschädigte sich wieder ihrem Rollator zuwandte, sah sie die zweite Person mit ihrer Geldbörse in der Hand. Diese warf die Geldbörse sofort zurück in den Rollator. Danach entfernten sich beide Männer schnell in Richtung Ausgang des Ladens. Ein mittlerer zweistelliger Bargeldbetrag fehlte anschließend aus der Geldbörse.
Derzeit gibt es keine Hinweise auf die Täter.
Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Fall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-34350 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Die Polizei möchte erneut auf typische Vorgehensweisen von Taschendieben hinweisen. Täter arbeiten oft in Gruppen und nutzen gezielte Ablenkungsmanöver, um unbemerkt an Wertgegenstände zu gelangen. Insbesondere in Supermärkten, auf Märkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es immer wieder zu solchen Taten.
Empfehlungen der Polizei zum Schutz vor Taschendiebstahl:
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme von 2633 auf 2560 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 166 auf 183. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 165 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 116 auf 111 sank und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 42 auf 54 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 99 auf 112. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.633 | 2.560 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 166 | 183 |
| Anzahl der Verdächtigen | 158 | 165 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 116 | 111 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 54 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 99 | 112 |
Quelle: Bundeskriminalamt








