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Mainz: Radfahrer gerät in Straßenbahnschienen und stürzt

Ein 85-jähriger Mann stürzte in Mainz, als sein Vorderrad in die Straßenbahnschienen geriet. Er erlitt Kopfverletzungen und Schürfwunden.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Am Montag, den 20.04.2026, ereignete sich gegen 13:40 Uhr in der Gaustraße in Mainz ein Alleinunfall eines Radfahrers.

Ein 85-jähriger Mann fuhr entgegen der Vorschriften mit dem Fahrrad die Gaustraße in Richtung Schillerplatz entlang. An der Kreuzung zur Ölgasse geriet er nach aktuellen Erkenntnissen mit seinem Vorderrad in die in den Boden eingelassenen Straßenbahnschienen und stürzte.

Der Verletzte wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann zur weiteren Behandlung in die Universitätsmedizin Mainz gebracht. Er erlitt Kopfverletzungen sowie Schürfwunden im Gesicht und an den Armen.

Die Polizei möchte nochmals darauf hinweisen, dass das Radfahren in diesem Abschnitt der Gaustraße in Richtung Schillerplatz (abwärts) verboten ist.

Vor allem die Straßenbahnschienen in diesem Bereich sind eine erhebliche Gefahr für Radfahrer, da die Reifen leicht in die Schienen rutschen können und somit das Lenken unmöglich wird. Es besteht die Gefahr schwerwiegender Verletzungen. Die Gaustraße wird auf diesem Abschnitt zudem von entgegenkommendem Verkehr und dem öffentlichen Nahverkehr in beide Richtungen stark frequentiert.

In den letzten Jahren hat die Stadt Mainz mehrmals Maßnahmen ergriffen, wie wiederholte Beschilderungen und klare Markierungen, um auf das Verbot hinzuweisen. Alternativrouten sind entsprechend ausgeschildert.

Die Polizei überwacht die Einhaltung des Verbots regelmäßig.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 120.009 Fälle oder 85,62%, sind übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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